ROYA
2026, Deutschland/Tschechien/Luxemburg/Iran
Mahnaz Mohammadi
Roya, eine Lehrerin aus Teheran, ist aufgrund ihrer politischen Überzeugungen im Evin-Gefängnis inhaftiert. Für die Beerdigung eines Angehörigen wird sie kurzzeitig entlassen – und plötzlich vor eine folgenschwere Wahl gestellt: Soll sie ein erzwungenes und dann im Fernsehen ausgestrahltes Geständnis ablegen oder in ihre Gefängniszelle zurückkehren? Mit einer fragmentarischen, bisweilen traumhaft anmutenden Erzählweise gelingt es Mahnaz Mohammadi, die Wirkung von Unterdrückung, Trauma und psychischer Zermürbung eindringlich darzustellen. Ihr Film ist autobiografisch geprägt.
Sektion: Spielfilmwettbewerb
Produktionsland: Deutschland/Tschechien/Luxemburg/Iran
Regie: Mahnaz Mohammadi
Sprachfassung: Farsi-OmeU
Länge: 92min
DCP
Österreichpremiere