MONANGAMBEEE 

1969, Algerien

Sarah Maldoror

Sarah Maldorors Regiedebüt basiert auf „O Fato Completo de Lucas Matesso“, einer Kurzgeschichte über einen politischen Gefangenen – die der angolanische Autor Luandino Vieira schrieb, als er selbst einer war. Mit nichtprofessionellen Schauspieler*innen, darunter Befreiungskämpfer*innen, und begleitet vom experimentellen Jazz des Art Ensemble Chicago, zeigt Maldoror die Willkür und Folterpraxis der portugiesischen Kolonialregierung auf – und deren Ignoranz gegenüber den Menschen in Angola und ihrer Kultur. Zwar gedreht in Algerien, gilt MONANGAMBEEE als ein Grundstein des angolanischen Kinos.

Eine Frau mit einem Handtuch auf dem Kopf umarmt einen Mann in der Nähe einer Tür und berührt sein Gesicht. Ein anderer Mann steht mit verschränkten Armen im Hintergrund und beobachtet die beiden. Die Szene ist in schwarz-weiß gehalten.
Sektion: Retrospektive
Produktionsland: Algerien
Regie: Sarah Maldoror
Sprachfassung: portugiesische OmeU
Länge: 18min

DCP

mit Kurzeinführung von Eric Burton (Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck)

Ticketreservierung

Vorstellungen

Datum
Uhrzeit
Spielstätte
05.06.2025
15:25
Leokino 1
MONANGAMBEEE / LA ZERDA ET LE CHANTS D'OUBLI
in Kooperation mit
Logo der Universität Innsbruck mit zwei Quadraten, einem blauen und einem orangefarbenen, links vom blauen Text universität innsbruck. Darunter befindet sich ein grauer Text mit der Aufschrift Institut für Zeitgeschichte.