DAHOMEY

2024, Frankreich/Senegal/Benin

Mati Diop

Mati Diop begleitet die Rückgabe von in der Kolonialzeit aus dem Königreich Dahomey geraubten Kunstschätzen von Frankreich an Benin. Sie stellt die Frage, was Restitution auch immateriell bedeutet. Einerseits antworten die Menschen vor Ort: Eine große Diskussion unter jungen Studierenden offenbart ganz verschiedene Perspektiven auf Eigentum, Geschichte und Identität. Andererseits lässt Diop die Skulpturen – Mensch-Tier-Hybride, die einstige Monarchen darstellen – selbst sprechen: Sie bezeugen die gewaltvolle Vergangenheit – und verdeutlichen die Schwierigkeit, diese zu überwinden.

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Sektion: Weltweite Visionen
Produktionsland: Frankreich/Senegal/Benin
Regie: Mati Diop
Sprachfassung: französisch-Fon-englisch-OmdU
Länge: 68min

DCP

in Kooperation mit
Logo der Universität Innsbruck mit zwei quadratischen Blöcken, einem dunkelblauen und einem orangefarbenen, links neben dem Universitätsnamen in blauer Schrift. Darunter steht in grauer Schrift "Network of Areas".