AMIGOMÍO (2. American Film Festival, 1993)

1995, Argentinien/Deutschland
AMIGOMÍO

Jeanine Meerapfel / Alcides Chiesa

Argentinien Ende der 80er Jahre: Carlos muss aufgrund des politischen Engagements seiner Frau mit dem achtjährigen Sohn Amigomío fliehen. Es beginnt eine abenteuerliche Reise durch lateinamerikanische Länder. „Im Film gibt es einerseits eine Nostalgie, sich mit mehr Engagement für die Veränderung der Gesellschaft einzusetzen. Auf der anderen Seite gibt es auch Kritik an einer Generation, die sich oft geirrt hat. Mich interessiert die Frage, was wir der Generation unserer Kinder hinterlassen? Wir wollten ihnen eine gerechtere Welt überlassen und wir hinterlassen ihnen eine Katastrophe. Selbst die Illusion der Veränderung haben wir zertört...“ (Jeanine Meerapfel)

Ein Mann und ein Junge gehen auf einem Hügel mit Blick auf eine weitläufige Stadt mit fernen Bergen. Zwei Mädchen stehen in der Nähe. Der Boden ist rau, mit verstreuten Säcken und Trümmern, und ein Hochspannungsmast ist vor dem bergigen Hintergrund sichtbar.
Sektion: Spielfilmwettbewerb
Produktionsland: Argentinien/Deutschland
Regie: Jeanine Meerapfel, Alcides Chiesa
Sprachfassung: spanisch OmU
Länge: 114min

Deutschland/Argentinien 1995; Regie: Jeanine Meerapfel & Alcides Chiesa; Buch: Jeanine Meerapfel, Alcides Chiesa frei nach „Historias de Papá y Amigomío” von Pablo Bergel; Kamera: Victor González; Musik: Osvaldo Montes, Titellied gesungen von León Gieco; Darsteller: Daniel Kuzniecka, Diego Mesaglio, Mario Adorf u.a.; (DCP; Farbe; 114min; spanische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).