ZAN BOKO

Ein Dorf fällt der sich ausbreitenden Stadt zum Opfer und damit auch der eigenständige Lebensrytmus und die besondere Weltanschauung. Nur der Bauer Tinga kann dem Ansturm der Moderne noch eine Weile trotzen. Auf seinem Grundstück will sein mächtiger Nachbar einen Swimmingpool errichten. Tinga will sich auf keinen Handel einlassen, da für ihn Besitz ein ideeller, nicht ein materieller Wert ist. Seine Erde, in der die Nachgeburt seiner Kinder vergraben wird (Zan Boko), ist Heim seiner Vorfahren, Teil seines eigenen Seins und daher unverkäuflich.

Burkina Faso 1988
Regie: Gaston Kaboré
92 min, 35mm, Farbe, OmU

1998, Archive, Showcase

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