DER SCHWEBENDE SCHRITT des Storches / TO METÉORO VÍMA TOU PELARGOÚ

„Manchmal muss man schweigen, um die Musik zu verstehen“, sagt ein Politiker, verstummt und verschwindet. Wenig später wird er für tot erklärt. Ein junger Fernsehreporter glaubt in einem heruntergekommenen Alten an der griechisch-türkisch-bulgarischen Grenze wiederzuerkennen. Er wittert eine Geschichte, holt die Ex-Frau des Politikers in die karge Gegend, wo Soldaten weniger die Grenzen, als vielmehr die dort Gestrandeten bewachen. Eine Meditation über innere und äußere Migration, eine Schilderung erstickter Hoffnungen an willkürlichen Grenzen – und ein bildgewaltiges Plädoyer für die Stille.

Griechenland/Frankreich/Italien 1991
Regie: Théo Angelopoulos
143 min, 35mm, OmU

2013, 2016, Archiv, Hommage, Retrospektive, Spielfilm

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