Xiaolu Guo

ONCE UPON A TIME PROLETARIAN

Der Film porträtiert in 12 Kapiteln die soziale und politische Landschaft Chinas im Postmarxismus. Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund werden in ihrem Alltag gezeigt: ein alter Bauer, der sein Land verloren hat, ein Millionär, der mit seinem Börsenmakler telefoniert, junge Kinder, die berühmte Stars werden wollen, etc. Die Regisseurin zeigt auf poetische Art und Weise, wie sich ein Volk auf der Suche nach einer neuen Identität oft im Konflikt mit seiner Vergangenheit verliert.

China 2009
Regie: Guo Xiaolu
76 min, digiBeta, Farbe, OF mit engl. UT

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UFO IN HER EYES

Kwok Yun ist Landarbeiterin in einem Dorf in China, unverheiratet und nicht besonders glücklich mit ihrem Leben. Eines Tages erleidet sie einen Kreislaufkollaps, der in die Dorfchronik als Ufo-Sichtung eingeht. Die kommunistische Dorfvorsteherin erweist sich als den modernen Zeiten gewachsen, ein Ufo-Sichtungs-Monument wird entworfen und Hotels gebaut und der Einzug des Tourismus/Kapitalismus in die südchinesische Provinz eingeleitet. Eine absurde sozialkritische Satire über das heutige China, und Udo Kier hat einen Auftritt als amerikanischer Gönner. Xiaolu Guo Seit die 36-Jährige Chinesin Xiaolu Guo vor sechs Jahren von Peking nach London übersiedelte, sind fünf Romane (u.a. der Bestseller „A Concise Chinese-English Dictionary for Lovers“) von ihr entstanden und nicht weniger als sieben Spiel- und Dokumentarfilme. In Cannes bekam sie für das Drehbuch, das sie nach ihrem jüngsten Roman „Ein UFO, dachte sie“ (UFO IN HER EYES ) verfasste, den ersten Preis.

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