Vlado Škafar

A Girl and the Tree

… Was auch immer dem Mädchen passiert, das ein Fahrrad mit drei roten Rädern wollte; wollte, dass St. Nicholas ihr warme Handschuhe bringt, dieselben, die Polonica hat: grau mit einem weißen Band und Glocken? Ein Filmgedicht für zwei Seelen. Vielleicht eine Meditation. Der Weg der Stille. „Ich dachte, wir würden eine Film über das Ableben machen. Jetzt erkennen wir, es ist ein Film über das, was übrig bleibt.“ – Vlado Škafar

SI 2012
Regie: Vlado Škafar
83 min, Farbe, DCP, Ome
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OČA – DAD

Ein Vater verbringt nach einiger Zeit wieder einen ganzen Tag mit seinem Sohn, der bei seiner geschiedenen Frau lebt. Die beiden haben sich voneinander entfernt. Während sie nun einen Tag im Wald mit Fischen verbringen, reden sie über alles Mögliche miteinander. Der Vater ist überrascht und fasziniert, wie tiefsinnig die Antworten seines Sohnes sind. Er ist stolz auf seinen klugen Jungen, der mit der Scheidung gut zurecht gekommen zu sein scheint. Trotzdem macht er sich Sorgen. Er könnte seinen Job verlieren und damit wäre auch die Zukunft des Jungen finanziell nicht mehr sicher.

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OTROCI – LETTER TO A CHILD

LETTER TO A CHILD wirkt simpel, aber es geht um die wichtigen Fragen des Lebens: Glücklichsein, Liebe und Tod. Es ist ein Fehler zu denken, dass einfache Menschen durchschnittliche Dinge sagen. Einfache Menschen sagen oft komplizierte Sachen und einfache Menschen haben Vlado auf seine Fragen geantwortet. Es ist nicht einfach über Liebe, Glück, Jugend, Alter und Tod zu sprechen, aber die Menschen in diesem Film tun es. Sie bleiben erstaunlich ruhig und friedlich, fast als wäre die Kamera gar nicht da. Manchmal sind die Kinder die Erwachsenen. Perla spielt eine solche Erwachsene, die Kind geblieben ist. Im Vorprogramm: Das grösste Bild der Welt (Ö 2006) von und mit Perla.

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MAMA

Eine Mutter bringt ihre zur Selbstzerstörung neigende Tochter in das fremde Land Italien und sperrt sie in einem verlassenen Dorf in ein Haus mitten im Nirgendwo. Der anfangs verzweifelte Versuch, ihr Kind zu retten, entfaltet sich schon bald zu einem wundersamen, spirituellen Abenteuer, das tiefe Gefühle in ihr zu neuem Leben erweckt. Der von Marcel Proust inspirierte Film ist mehr als die Geschichte einer Mutter­-Tochter­Beziehung. Er erzählt ein Gedicht zweier menschlicher Seelen.

Uraufführung Internationales Film Festival Rotterdam
Regie: Vlado Škafar
Slowenien/Italien 2016
90min, OF­eUT

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