USA

UN BESO A ESTA TIERRA

Dokumentiert die Geschichte der jüdischen EinwandererInnen in Mexiko in den 1920er und 1930er Jahren, basierend auf den Erinnerungen von ZeitzeugInnen und mündlich überlieferten Erzählungen. Eindrucksvolle Archivaufnahmen zeugen von der Vielfalt der kulturellen Hintergründe der jüdischen ImmigrantInnen, die in Videointerviews von den Hindernissen berichten, denen sie sich zu stellen hatten, bis sie Mexiko als ihre Heimat empfanden.

Regie: Daniel Goldberg
USA/Mexiko 1995
93min, OF­dUT

A FESTA DE MARGARETTE

Pedro wohnt mit seiner Frau Margarette, den Kindern, der Großmutter und unzähligen Verwandten in einem abgelegenen Häuschen im Süden Brasiliens. Er träumt davon, Margarette ein großes Geburtstagsfest zu geben, doch er kommt finanziell auf keinen grünen Zweig und hat in der Kneipe und beim Händler einige unbezahlte Rechnungen offen. Als Pedro in der Autofabrik gekündigt wird, sind alle seine Träume zunichte. Doch seine Abfindung besteht aus einem Koffer und einer Tasche voller Geld. Trotz aller finanziellen Exzesse, die Pedro nun begeht, versiegt die Finanzquelle aus der Tasche wunderbarerweise nicht. Leider wird er zusehends mit der harten Realität konfrontiert. Gewalt, Mord und Korruption verwandeln Pedros neues Leben in einen Albtraum. Der in dunkel gehaltenen Schwarzweißbildern gedrehte Film ist eine bittere Komödie, die in jeglicher Hinsicht eine Reminiszenz an den Stummfilm der 20er Jahre ist. Erzählt wird die Geschichte ohne Dialoge und sogar ohne Zwischentitel. Im Film wird mit Situationskomik, Pantomime, instrumenteller brasilianischer Livemusik und hin und wieder mit Slapstickeinlagen gearbeitet, die eine moderne Sicht auf das klassische Genre Stummfilm erlauben.

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ALAN UND NAOMI

Seit Naomi mit ansehen musste, wie ihr Vater von der Gestapo verhaftet wurde, spricht sie nicht mehr. Auch nicht im sicheren Brooklyn des Jahres 1944, wohin sie mit ihrer Mutter flüchten konnte. Alan kümmert sich zuerst nur deshalb um sie, weil sein Vater das möchte. Aber dann werden die beiden unzertrennliche Freunde. Ein einfühlsam inszenierter Film über Freundschaft, und was sie bewirken kann.

USA 1991
Regie: Sterling VanWagenen
95min, 35mm, dt. synchron. Fassung

AMAZONIA – VOICES FROM THE RAINFOREST

AMAZONIA ist ein Dokumentarfilm in drei Teilen, der zuerst das ursprüngliche Leben der indianischen Ureinwohner im Amazonasgebiet beschreibt. Der zweite Teil handelt von den Kautschukzapfern, die die Ressourcen des Gebiets seit dem 19. Jahrhundert nutzen. Zuletzt wird das Leben der Siedler, die mit der Hoffnung auf ein besseres Leben aus den ärmsten Gegenden Brasiliens kamen, gezeigt. Große landwirtschaftliche Unternehmen verhindern jede Chance auf ein eigenes Stück Land. Der inzwischen getötete Chico Mendes kämpft mit ihnen gegen Ungerechtigkeit und Korruption der Konzerne für den Erhalt des Regenwalds.

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BEFORE NIGHT FALLS

Die Lebensgeschichte des kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas und dessen Suche nach künstlerischer, politischer und sexueller Freiheit.

USA 2000
Regie: Julian Schnabel
134 min, 35 mm, Farbe, span. synchr. Fassung mit dt. UT

CAUGHT

USA 1995
Regie: Robert M. Young
,

CITIZEN KANE

Der amerikanische Zeitungsmagnat Charles Foster Kane stirbt 1941 auf seinem monströsen Schloss Xanadu. Eine Schnee-Glaskugel fällt aus seiner Hand und zerschellt am Boden. Sein letztes Wort: „Rosebud“. Was meinte er damit? Das versucht der Wochenschau-Reporter Thompson herauszufinden, um etwas Besonderes über den Tod des Verlegers berichten zu können. Orson Welles setzt neue Maßstäbe. Revolutionär waren damals sowohl der Aufbau des Filmes als auch die Kamera- und Lichtführung.

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C’ERA UNA VOLTA IL WEST – SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD

Ein kleiner Bahnhof mitten im Westen. Drei Männer in langen Mänteln tauchen auf, bringen sich in Position und warten. Warten auf jemanden, der mit dem nächsten Zug anreisen soll. Der Zug kommt, und als er die Station wieder verlässt, ertönen Töne aus einer Mundharmonika. Ein Mann steht den Dreien gegenüber und nach kurzem Geplänkel liegen diese tot am Boden. „Harmonica“ hingegen macht sich mit den Pferden seiner Gegner auf den Weg, er ist auf der Suche nach Frank…

Italien/USA 1968
Regie: Sergio Leone
165 min, 35mm, Farbe, ital. OF

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Der stille Berg

Italien erklärt Österreich den Krieg und der erste Weltkrieg überrollt Tirol. Ausgerechnet einen Tag bevor Andreas in den Krieg ziehen muss, kommt es zu seiner ersten Annäherung das das andere Geschlecht. Der Krieg in den Bergen verwandelt die Dolomiten in einen der bizarrsten Kriegsschauplätze in der Geschichte der Menschheit und die junge Liebe von Andreas und seiner Francesca steht unter keinem guten Stern.

A/IT/USA 2014
Regie: Ernst Gossner
98 min, DCP, Farbe, OmdUT
Doppelprogramm mit Global Warning

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FAR FROM POLAND

1984 macht sich eine Filmemacherin auf, die dunkle Symmetrie des Kalten Kriegs niederzureißen und zu zeigen, wie die Welt noch gerettet werden kann: durch das Wunder der polnischen Solidaritäts-Bewegung. Als ihr jedoch das Visum für Polen verweigert wird, konstruiert sie ihren Film von New York aus.

USA 1984
Regie: Jill Godmilow
110 min, 16mm, Farbe, OF

Global Warning

GLOBAL WARNING ist ein Dokumentarfilm von Ernst Gossner, in dem der mehrfach ausgezeichnete Regisseur der Frage nachgeht, warum Kriege die Kulturgeschichte der Menschheit so hartnäckig begleiten und dabei stets nach denselben Mustern ablaufen. Diese Mechanismen, die mit tiefgreifenden Verlusten verbunden waren, griffen in der Antike ebenso wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts im so genannten ‚Alpenkrieg‘, den Gossner als Ausgangspunkt für seinen Film verwendet. Stellvertretend für andere kriegerische Konfrontationen zeigt Gossner anhand der Auseinandersetzungen zwischen Österreich-Ungarn und Italien vor knapp hundert Jahren schonungslos die Sinnlosigkeit eines Krieges auf, der zahlreiche Opfer nicht nur in den Schützengräben und Gebirgsstellungen, sondern auch durch Erfrieren und Lawinenabgänge verzeichnete. Begleitet wird der Film von Archivaufnahmen, die eine eindeutige Sprache sprechen. In eindrucksvoller Intensität entstehen Bilder, die den Menschen in seiner ganzen Verwundbarkeit in den Vordergrund stellen. Der Film wurde in Südtirol, Nordtirol, Trentino, Berlin und den USA gedreht.

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GOGOL BORDELLO NON-STOP

In New York mischen Immigranten aus Osteuropa schon lange die Kunst- und Musikszene auf, und die Gypsy-Punk-Band Gogol Bordello ist ganz vorne mit dabei. Die Band vereint Sinti-und-Roma-Musiker im Alter von 25 bis 50 Jahren aus fünf verschiedenen Ländern. Die Regisseurin hat die Band von 2001 bis 2006 begleitet – eine Zeit, in der sich Gogol Bordello vom Underground-Phänomen zur weltberühmten Kultband hochgespielt hat. Eine etwas andere Balkan-Geschichte.

USA 2008
Regie: Margarita Jimeno
90 min, digiBeta, Farbe, engl. OF

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