Tania Hermida

EN EL NOMBRE DE LA HIJA

Sommer 1976, ein Tal in den Anden Ecuadors. Manuela, die nach den kommunistischen und atheistischen Ideen ihres Vaters erzogen wurde, glaubt, ihre Eltern befinden sich auf einer revolutionären Mission in Kolumbien, während sie und ihr fünfjähriger Bruder Camilo den Sommer bei ihren Großeltern verbringen müssen. Natürlich ist in einem katholisch-konservativen Haushalt die marxistische Weltanschauung einer Neunjährigen problematisch. Die Großmutter, die Manuelas schlechten Einfluss auf den Rest der Familie alarmierend findet, droht sie zurückzuschicken, wenn sie sich nicht taufen lässt… Tania Hermida Im Oktober 1968 in Cuenca geboren, studierte Tania Hermida Filmregie an der renommierten Filmschule in San Antonio de los Baños auf Kuba (1988–1991) und schloss an der Universidad del Azuay in kulturellen Studien ab (2002). Seit 1996 hat sie eine Filmprofessur an der Universität von Quito inne. Ihr Spielfilm QUÉ TAN LEJOS erhielt den Publikumspreis des IFFI 2009.

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QUÉ TAN LEJOS – SO WEIT WEG

Zwei junge Frauen reisen durch Ecuador – per Rucksack. Die Spanierin Esperanza als Touristin, die einheimische Tristeza auf dem Weg nach Cuenca zu dem Mann, den sie liebt und der kurz davor ist, eine andere zu heiraten. Ihr Bus muss aufgrund eines Arbeiterstreiks halten, also nehmen die beiden Frauen ihre Reise selbst in die Hand. Auf ihrem Weg treffen sie eine Reihe von hoffnungslos verschrobenen Personen, die sie dazu ermutigen, ihr eigenes Leben neu zu überdenken. Tania Hermidas tragikomisches Roadmovie ist eine kurzweilige Meditation über das Reisen und lange Fahrten in Überlandbussen.

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