Slowenien

9:06

Ljubljana. Der Polizist Dusan muss einen ungewöhnlichen Selbstmord aufklären. Ein vollkommen rasierter Mann ist von einer Brücke gesprungen und ertrunken, und alles, was er bei sich hatte, war eine Armbanduhr, die auf 9:06 Uhr stehen geblieben ist. Dusan steigert sich immer mehr in den Fall hinein. Wie besessen taucht er in das Leben des Selbstmörders ein, rasiert sich den Kopf, zieht sogar in die Wohnung des Toten und lebt dessen Leben.

Slowenien 2009
Regie: Igor Sterk
71 min, 35mm, Farbe, OF mit engl. UT

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A Girl and the Tree

… Was auch immer dem Mädchen passiert, das ein Fahrrad mit drei roten Rädern wollte; wollte, dass St. Nicholas ihr warme Handschuhe bringt, dieselben, die Polonica hat: grau mit einem weißen Band und Glocken? Ein Filmgedicht für zwei Seelen. Vielleicht eine Meditation. Der Weg der Stille. „Ich dachte, wir würden eine Film über das Ableben machen. Jetzt erkennen wir, es ist ein Film über das, was übrig bleibt.“ – Vlado Škafar

SI 2012
Regie: Vlado Škafar
83 min, Farbe, DCP, Ome
U

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ARCHEO

Eine Frau fällt vom Himmel und schläft ein. Ein Mann fällt ebenfalls vom Himmel und schaut sich erstaunt um. Das erste Bild des Jungen sagt uns, dass er schon einmal hier war, und jetzt schaut er friedlich auf einen Käfer, den er umbringt. ARCHEO ist eine Geschichte über drei Menschen in den Armen der Natur, des Wassers, der Erde, des Waldes und des Himmels. ARCHEO ist ein Film über ehrliche Beziehungen, der Form und der Fotografie, ohne Kommentare, Worte, soziale, psychologische und historische Kontexte.

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BREAD AND MILK (KRUH IN MLEKO)

Eine tragische Familiengeschichte um den Alkoholiker Ivan, der entdeckt, dass sein Freund Armando eine Affäre mit Sonja, seiner Frau, hatte, bevor er sie geheiratet hatte.

Slowenien 2001
Regie: Jan Cvitkovic
68 min, 35 mm, s/w, slowen. OF mit engl. UT
Premio Futuro Venezia 2001

Crazy Doc’s Short Film Collection

MAN WOLLTE MARX Christine Mansfeld, Äthiopien/Deutschland 2010, 30 min Der ostdeutsche Künstler Jo Jastram hat das Karl-Marx-Denkmal in Addis Abeba gefertigt, das Erich Honecker 1984 dem äthiopischen Staatsführer Haile Mariam Mengistu zur Gründung der äthiopischen Arbeiterpartei schenkte. In Anwesenheit des Koproduzenten Friedrich Engelhardt (Goethe-Institut).

1717 KILOMETERS Jurij Meden, Slowenien 2010, 27 min Eine kleine Hommage an die Balkan-Halbinsel.

BIRRI Melanie Hollaus, Daniel Dlouhy, Österreich 2010, 12 min Portrait Fernando Birri entstanden während des 19. IFFI 2010.

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EKSPRES EKSPRES

Ein junger Mann, der nicht weiß, wohin seine Reise ihn führen soll, trifft in einem Zugabteil eine junge Frau mit einer Kommode und einer Wäscheleine. Er löst beim Schaffner immer nur ein Ticket für die nächste Station, sie wäscht ihre Socken im Zug. Die beiden scheinen in ihrer Exzentrik füreinander bestimmt zu sein, doch dann steigt sie aus. Todunglücklich verlässt auch er irgendwann den Zug – um sie am Bahnhof wieder zu treffen. Gemeinsam setzen sie ihre Reise ins Unbekannte fort.

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FEED ME WITH YOUR WORDS / NAHRANI ME ZU BESEDAMI

Auf Recherchereise in Italien trifft Robert auf einen ungewöhnlichen Obdachlosen. Überwältigt und ver- wirrt von diesem unerwarteten Zu- sammentreffen folgt er dem myste- riösen Fremden und verschwindet spurlos. Roberts Vater Janez sieht sich daraufhin gezwungen, seinen ältesten Sohn Matej anzurufen, mit dem er eigentlich keinen Kontakt mehr hat. Trotz ungelöster Kon- flikte von früher entscheidet sich Matej, seinem Vater bei der Suche nach Robert zu helfen.

Slowenien 2009
Regie: Martin Turk
88 min, 35mm, OmeU

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GRAVEHOPPING (Odgrobadogroba)

Der Tod, mit dem Pero als Grabredner sein Geld verdient, wird im Laufe des Films zu einer unaussprechlichen Erfahrung. Mit viel Humor und langen, ausdrucksstarken Einstellungen entfaltet „Von Grab zu Grab“ ein Netz von Beziehungen in einem slowenischen Dorf: Ein Mikrokosmos unter südlicher Sonne sieht sich gezwungen, sich mit der Vergänglichkeit auseinander zu setzen. Verschiedene Erklärungsmodelle werden durchgespielt, komische und abgründige Aspekte miteinander verbunden.

Slowenien/Kroatien 2005
Regie: Jan Cvitkovicˇ
103 min, 35 mm, Farbe, OF mit engl. UT
Festivals: San Sebastian 05, Zagreb 05, Cottbus 05

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LJUBLJANA

Elliptische Momente von Hoffnung, Sehnsucht und Hoffnungslosigkeit. Ein Enttäuschter, die Kinokarte für den Abend in der Tasche, stürzt sich in die Tiefe, zu Tode, danach ein Panoramaschwenk über die slowenische Hauptstadt. So beginnt Igor terks kritisch-assoziatives Porträt einer betäubungssüchtigen, orientierungslosen, jungen Generation.

Slowenien 2002
Regie: Igor Sterk
71 min, 35 mm, Farbe, OF mit engl. UT
Guest´s Special, In Kooperation mit Izola Cinema – Kino Otok

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OČA – DAD

Ein Vater verbringt nach einiger Zeit wieder einen ganzen Tag mit seinem Sohn, der bei seiner geschiedenen Frau lebt. Die beiden haben sich voneinander entfernt. Während sie nun einen Tag im Wald mit Fischen verbringen, reden sie über alles Mögliche miteinander. Der Vater ist überrascht und fasziniert, wie tiefsinnig die Antworten seines Sohnes sind. Er ist stolz auf seinen klugen Jungen, der mit der Scheidung gut zurecht gekommen zu sein scheint. Trotzdem macht er sich Sorgen. Er könnte seinen Job verlieren und damit wäre auch die Zukunft des Jungen finanziell nicht mehr sicher.

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OTROCI – LETTER TO A CHILD

LETTER TO A CHILD wirkt simpel, aber es geht um die wichtigen Fragen des Lebens: Glücklichsein, Liebe und Tod. Es ist ein Fehler zu denken, dass einfache Menschen durchschnittliche Dinge sagen. Einfache Menschen sagen oft komplizierte Sachen und einfache Menschen haben Vlado auf seine Fragen geantwortet. Es ist nicht einfach über Liebe, Glück, Jugend, Alter und Tod zu sprechen, aber die Menschen in diesem Film tun es. Sie bleiben erstaunlich ruhig und friedlich, fast als wäre die Kamera gar nicht da. Manchmal sind die Kinder die Erwachsenen. Perla spielt eine solche Erwachsene, die Kind geblieben ist. Im Vorprogramm: Das grösste Bild der Welt (Ö 2006) von und mit Perla.

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PIRAN – PIRANO

PIRAN – PIRANO erzählt die Geschichte von drei Menschen und wie ihr Schicksal sie verbindet. Der italienische Antonio, der bosnische Veljko und die slowenische Anica sehen als Kinder dem Terror des Krieges ins Auge, und jeder von ihnen wird auf seine Weise ein Kriegsopfer. Ein halbes Jahrhundert später kreuzen sich ihre Pfade wieder, und die letzten Tage des Krieges, die Angst, Verzweiflung, Liebe und unbeschreiblichen Emotionen leben wieder auf – dieses Mal, weil Antonio nach Piran zurückkehrt, um seinen Geburtsort ein letztes mal vor seinem Tod zu sehen.

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VEM – I KNOW

Director´s Edition
„Niemand erklärt etwas in diesem Film. Niemand hat etwas zu sagen. Dieser Film zeigt die Lage der Dinge, wie sie sind, und den Zustand der Gefühle. Die Zuseher kreieren ihre eigene Geschichte.“ (Jan Cvtikovic)

Slowenien 2008
Regie: Jan Cvitkovic
7 min,
Locarno 2008

Zoran – Mein Neffe der Idiot

Die Bar an der Ecke ist für Paolo sein unumstrittener Mittelpunkt, bis Zoran auftaucht. Er kommt aus den Bergen und hat eine ganz besondere Begabung als Dartspieler. Die Weltmeisterschaft der Dartprofis treibt Paolo schon länger an und nun hat er einen wirklichen Champion zu seiner Verfügung. Rache könnte er üben an seinen Opponenten, Geld kann er verdienen und die verlorene Liebe seiner Ex-Frau ist auch nicht mehr weit entfernt. Zoran – Mein Neffe der Idiot ist eine hinreißende, überdrehte Komödie der Irrungen, in der am Ende alle ihren Platz und Glück finden. (Poly Filmverleih).

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ŠIŠKA DELUXE

Drei schräge Vögel unternehmen den irrwitzigen Versuch, ihrem Dasein eine positive Wendung zu geben. Jan Cvitkovič’ rasantes Spiel mit alten Klischees sorgt für Situationskomik, die in Kombination mit zahlreichen amüsanten Wendungen eine ebenso spannende wie erfrischende Komödie ergibt, in der auch die Romantik nicht zu kurz kommt.

Jan Cvitkovič hat 2012 mit „Archeo” den „Filmpreis des Landes Tirol” gewonnen.

Uraufführung


Regie: Jan Cvitkovič
Slowenien/Tschechien/Mazedonien/Italien 2015
108min, OF­eUT

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IFFI SHORTS

ARTE

Regie: Eduardo del Llano
Kuba 2015
23min OF­eUT

arte (1)
Der kubanische Künstler Nicanor O’Donnell feiert seine große Nacht:
Die Eröffnung seiner neuesten Ausstellung „With the soul in a mournful, gloomy mood”.
Am nächsten Morgen wird er überraschend gebeten, in die Galerie zu kommen – etwas
Unerwartetes war passiert. Nun muss der Künstler mit den Behörden zusammenarbeiten
entscheiden.

ÉPICA

Regie: Eduardo del Llano
Kuba 2015
25min OF­eUT

Épica (2015) El último corto de Eduardo del Llano !!! Compártelo !!!! - YouTube - Mozilla Firefox
Nicanor O’Donnell macht eine Zeitreise, um das unvergleichliche Gefühl der ersten
Jahre der Kubanischen Revolution zu erleben. Aber jede Handlung zieht Folgen nach
sich – seien die Absichten dahinter auch noch so gut.

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MAMA

Eine Mutter bringt ihre zur Selbstzerstörung neigende Tochter in das fremde Land Italien und sperrt sie in einem verlassenen Dorf in ein Haus mitten im Nirgendwo. Der anfangs verzweifelte Versuch, ihr Kind zu retten, entfaltet sich schon bald zu einem wundersamen, spirituellen Abenteuer, das tiefe Gefühle in ihr zu neuem Leben erweckt. Der von Marcel Proust inspirierte Film ist mehr als die Geschichte einer Mutter­-Tochter­Beziehung. Er erzählt ein Gedicht zweier menschlicher Seelen.

Uraufführung Internationales Film Festival Rotterdam
Regie: Vlado Škafar
Slowenien/Italien 2016
90min, OF­eUT

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