Palästina

HAIFA

Palästina 1996
Regie: Rashid Masharawi
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TICKET TO JERUSALEM

Jaber und Sana leben in einem Lager bei Ramallah. Jaber betreibt in den besetzten Gebieten ein Wanderkino zur Freude von Groß und Klein, während Sana für den Roten Halbmond arbeitet. Auf Grund der steigenden Spannungen hat Jaber allerdings immer größere Schwierigkeiten, mit seinem Fahrzeug bestimmte Orte zu erreichen. Dennoch lässt er sich überreden, eine Vorführung für eine Schule in der Altstadt von Jerusalem zu organisieren. Rashid Mashawari nennt Ticket to Jerusalem eine dokumentarische Fiktion, eine zutreffende Bezeichnung, da die meisten Personen ihre eigene Rolle spielen (nur für Jaber und Sana wurden Berufsschauspieler engagiert). Dieser Verismus ist voll gerechtfertigt, wenn man an die Produktionsbedingungen eines Films in einer solchen Situation denkt. Die Dreharbeiten können nicht von der Realität abgelöst werden, in der sie stattfinden. Jede Aufnahme kann annulliert werden, und eine Strassenblockade gilt für die gefilmten Personen ebenso wie für das Filmteam. In dieser Hinsicht eröffnet das Werk einen privilegierten Blick auf das Alltagsleben im besetzten Palästina und das durch Stoizismus und Kreativität geprägte Verhalten der Palästinenser. Eine Fiktion, die auf Grund der Umstände zur Dokumentation wird.

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TWO STATES OF MIND

Eine Israeli und eine Palästinenserin nehmen als Peace-Team an einer Frauen-Rally quer durch die marokkanische Wüste teil. Die Freundschaft der beiden funktioniert unter Ausklammerung politischer Themen. In ihren Gesprächen wird deutlich, wie viel Toleranz, Vertrauen und Großzügigkeit nötig sind, um die politischen Differenzen immer wieder einfach so stehen zu lassen.

Israel/Palästina 2001
Regie: Shira Richter
62 min, Video, Farbe, arab.-israel. OF mit engl. UT