Österreich

A LOS GURKOS SHORT FILM FESTIVAL 2010

Ja, in Tirol existiert eine Kurzfilm-Szene und ja, auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Festival, bei dem sie aufblitzen wird: Die sechste Ausgabe des „A Los Gurkos Short Film Festivals“ widmet sich eine Woche lang Kurzfilmen aus Tirol, Umgebung und der ganzen Welt. Herzstück des Festivals ist der Kurzfilmwettbewerb. Films in Competition: HUNDSTAG (Emir Handzo, AT 2010) 3 min MENAGE Á TROIS (Matteo Sanders, AT 2010) 10 min MACRO KINGDOM (Clemens Wirth, AT 2010) 3 min DESPERATE WOMAN (Elisabeth Melkonyan, AT 2009) 2 min MIPIM STOP-MOTION PROJECT (Maximilian Raggl, AT 2010) 5 min

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BACK TO AFRICA

Othmar Schmiderer begleitet fünf in Europa sehr erfolgreich auftretende KünstlerInnen auf ihren Reisen zurück nach Hause. Durch ihre beeindruckende Präsenz werden in Ghana, Gambia und Côte d’Ivoire, im Senegal und im Kongo kulturelle und gesellschaftliche Räume weit geöffnet. Wir erleben die KünstlerInnen bei ihren Familien, im Freundeskreis und mit ihren begeisterten Fans. Die Auftritte in Europa sind ökonomisch notwendig, doch ihre emotionale Identität bleibt immer mit dem Zuhause verbunden.

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BELLAVISTA

Bellavista ist der Name eines Hotels im abgelegenen Sappada (Pladen, Plodn), einer Sprachinsel in den Karnischen Alpen in Norditalien unweit der Grenze zu Österreich. Neben ihrer Arbeit in der Hotelküche erforscht und dokumentiert Giuliana, Tochter des Bellavista-Hoteliers und Protagonistin des Films, seit mehr als zwei Jahrzehnten den Dialekt des Plodarischen, mit dem sie seit ihrer Kindheit vertraut ist. Der Film begleitet sie bei ihren Besuchen bei den Alten und zu den versteckten Orten ihrer Kindheit.

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BEST OF BOLLYWOOD MADE IN TIROL

Über die filmischen Beziehungen zwischen Indien und Tirol Seit fünf Jahren bewirbt Cine Tirol das „Land im Gebirg“ auch für indische Filmproduktionen als die Location im Herz der Alpen – mit Erfolg, denn bisher konnten bereits über 25 indische Filmproduktionen nach Tirol geführt werden. Mit mehr als 800 neuen Spielfilmen pro Jahr hat Indien die größte Filmindustrie der Welt – zahlreiche Produktionen, die fast immer mit aufwändigen Gesangs- und Tanzszenen ausgestattet werden, entstehen außerhalb des Subkontinents – neben Neuseeland, Kanada und der Schweiz wird Tirol immer öfter als alpine Location gewählt. Während des Internationalen Filmfestivals Innsbruck haben Sie nun die Gelegenheit, einige dieser in Tirol gedrehten Szenen aus diesen Filmen in einem speziell zusammengestellten Medley zu bewundern – unter anderem aus den indischen Kassenschlagern „Chal mere bhai“ und „Raju Chacha“ mit indischen Topstars wie Kajol, Ajay Devgan, Salman Khan oder Sonali Bendre.

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BLUE MOON

Der „Blue Moon“ steht für etwas Seltenes und Besonderes – wie für die unerwartete Begegnung mit der Liebe… Bei einer Geldübergabe wird der kleinkriminelle Bote, der sich selbst Johnny Pichler nennt, mit unvorhergesehenen Komplikationen konfrontiert, und von einem Moment zum nächsten findet er sich in einem Auto auf einer Straße gen Osten neben dem schönen Callgirl Shirley wieder. Als diese sich unangekündigt absetzt, macht sich Johnny mit wenigen Hinweisen auf die Suche nach ihr. Seine Irrfahrt durch den Osten führt ihn letztlich bis nach Odessa…

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BOBBY

Shit happens, a stopptrickfilm.

Österreich/CH/Can/Lux 2005
Regie: Stefan Holaus
2 min, Video, Farbe
Winner Talent Screen Movie Marathon 2005; Kurzfilmfestival Abidjan

Bocksiedlung. EINE FILMISCHE SPURENSUCHE

Die ehemalige „Bocksiedlung“ des Innsbrucker Stadtteiles Reichenau ist heute, achtzig Jahre nach ihrer Entstehung, nahezu in Vergessenheit geraten. Als Bettler, Gauner und Karrner waren die BewohnerInnen verschrien und mit dem Gesetz sollen sie häufig in Konflikt geraten sein. Zu Gunsten eines weitgehend selbstbestimmten Lebens verzichteten sie auf Komfort und soziale Sicherheit. Sechs berührende Geschichten erzählen vom Alltag, von Gewalt, von Liebe und Zusammenhalt. Ein Film über das Leben in seiner Verletzlichkeit.

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BOM DIA INHAMBANE

Der Österreicher Roland „Mundungaze“ Pickl, der seit fünf Jahren als Musiker und Produzent in Mosambik lebt, hat gemeinsam mit Rapper Helio D. Vanimal „Positivo Mocambique“ gegründet, ein Projekt, das Musik als Medium einsetzt, um Aufmerksamkeit auf die Krankheit HIV/AIDS zu lenken. In Dialogen, Szenen aus dem Alltag und Reisen durch das Land erzählen die beiden Musiker in BOM DIA INHAMBANE von den großen Problemen des Landes: Den immer noch spürbaren Leiden des Krieges, Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit und HIV. Doch auch die Schönheit des Landes und die positive Auswirkung der mosambikanischen Musik werden thematisiert.

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BORINBORESI

„Borinboresi“ ist das Nankani-Wort für die traditionelle Wandmalkunst der Frauen im Nankana-Gebiet in Ghana/Westafrika. Christianisierung und zunehmender Einfluss westlicher Kultur bedrohen die Existenz dieser Kunstform, die im Kollektiv mehrerer Frauen entsteht. Tanz und Musik sind wichtige Teilaspekte der Wandmalkunst, sie sprechen die sinnliche Wahrnehmung und die Gefühlsebene an und prägen die Erinnerung der Teilnehmerinnen. BORINBORESI zeigt die Errichtung und Bemalung eines traditionellen Lehmhauses, eines Gemeinschaftshauses, in dem die Frauen Fortbildungsveranstaltungen abhalten wollen, ein weiterer Schritt, ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern. Der Film thematisiert die sozialen und ethischen Komponenten, die Bedeutung der Weitergabe kultureller Werte von den älteren Frauen an die jüngeren.

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BURMA DISPLACED

Seit Jahrzehnten wird Burma von einer Militärdiktatur beherrscht und ausgebeutet. Kritiker der Regierung sind geflohen, tot oder in Haft. Die friedliche Demonstration, die 2007 von buddhistischen Mönchen für Demokratie initiiert wurde, wurde niedergeschlagen. Burma ist ein Vielvölkerstaat, in dem Minderheiten kaum Rechte haben. Die Menschen, die können, fliehen. Roland Wehap hat sie gesucht und lässt sie von ihrer Erinnerung an Burma erzählen. Er zeigt zerstörte Dörfer, Krieg und verzweifelte Menschen, begleitet von Musik der burmesischen Rap-Gruppe Myanmar Future Generation, die das Elend benennt.

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CATCHING IMAGES

Ein Porträt des algerischen Filmemachers und Kameramanns Mohammed Soudani, der in der Schweiz lebt und seine Karriere als Profifußballspieler begann.

Österreich 2006
Regie: Ale Bachlechner, Hari Schernthaner, Georg Simbeni, Günther Heim, Joachim Leitner, Evelin Stark, Elias Stabentheiner
18 min, Video, Farbe
Ein Film von Simon Welebil, Günther Heim, Ale Bachlechner, Hari Schernthaner, Georg Simbeni, Evelin Stark, Joachim Leitner

Crazy Doc’s Short Film Collection

MAN WOLLTE MARX Christine Mansfeld, Äthiopien/Deutschland 2010, 30 min Der ostdeutsche Künstler Jo Jastram hat das Karl-Marx-Denkmal in Addis Abeba gefertigt, das Erich Honecker 1984 dem äthiopischen Staatsführer Haile Mariam Mengistu zur Gründung der äthiopischen Arbeiterpartei schenkte. In Anwesenheit des Koproduzenten Friedrich Engelhardt (Goethe-Institut).

1717 KILOMETERS Jurij Meden, Slowenien 2010, 27 min Eine kleine Hommage an die Balkan-Halbinsel.

BIRRI Melanie Hollaus, Daniel Dlouhy, Österreich 2010, 12 min Portrait Fernando Birri entstanden während des 19. IFFI 2010.

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CROSSING CULTURES

Persönliche Erfahrungen während der Reisen nach Abidjan, Côte d’Ivoire und Locarno. Entstanden ist daraus ein poetisch philosophischer Reisebericht über eine Annäherung an die afrikanischen Kulturen anhand des afrikanischen Films um so auch mehr Bewusstsein für afrikanische MigrantInnen in Europa zu schaffen.

Österreich 2009
Regie: Carola Mair
44 min, Video, Farbe, OF mit dt. UT

DARATT (Dry Season/Trockenzeit)

Mit 15 Jahren macht sich Atim auf die Suche nach dem Mann, der seinen Vater getötet hat. Er kommt nach N’Djamena, der Hauptstadt des Tschad, wo er sich nach dem Mörder umhört. Dieser, Nassara, führt inzwischen eine kleine Bäckerei. Atim gelingt es, sich dort als Lehrling anstellen zu lassen. Eine eigenartige Beziehung entwickelt sich zwischen den beiden Männern, in die Nassaras Frau die Zärtlichkeit einbringt, nach der sich beide sehnen.

Tschad/Frankreich/Belgien/Österreich 2006
Regie: Mahamat-Saleh Haroun
93 min, 35 mm, Farbe, OF mit dt. UT
Festival: Mostra del Cinema Venedig 06 (Jurypreis); In Kooperation mit Südwind Tirol

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Darwin’s Nightmare

Für den Westen war Afrika schon immer ein Selbstbedienungsladen: Sklaverei, Kolonialisierung und Globalisierung. In den 60’er Jahren wurde die Fischart Nilbarsch in den Viktoria See in Ostafrika eingesetzt. Drei Jahrzehnte später hatte es das Raubtier geschafft, alle anderen Arten auszurotten. Der Effekt ist ein Überfluss dieses fetten Fisches. Und der Handel mit dessen Fischfilets boomt. Täglich landen Frachtflugzeuge aus dem industrialisierten Norden, um voll beladen mit Fischfilets wieder zurückzufliegen. Aber diese kommen nicht mit leeren an – sie liefern Waffen. Denn in Afrika ist der Handel mit Waffen genauso lukrativ wie der Handel mit Lebensmitteln.

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DAS IST ALLES

Jasnaja Poljana, ein kleines Dorf in der Kaliningrader Region, ehemals Ostpreussen, nach 1945 mit Bewohnern aus den verschiedensten Sowjetrepubliken neu besiedelt. Heimatort für unfreiwillige Nomaden, mit trockener Wehmut singt einer ein altes Lied: „Ich bin ein Wanderer in fremden Landen…“, ein Armenier präsentiert seine Frau als lebenserhaltende Dekoration, ein Rußlanddeutscher philosophiert am Acker zwischen Disteln und Kartoffeln: „Wie die Menschen so wächst das Vieh“, fast nebenbei weht der Wind politischer Entscheidungen über private Geschichte(n) und hinterläßt Wolkenschatten in den Gesichtern und auf den Feldern, seltenen Bäumen und kargen Lebensräumen. Respektvoll, fast zärtlich haben sich Tizza Covi mit dem Tonband und Rainer Frimmel an der Kamera dem Landstrich und seinen Menschen anvertraut, hingegeben, auf das sie überreich beschenkt wurden: Mit kleinen Gesten der Vergeblichkeit, Liedern voller Hochmut und Traurigkeit und mit dem bedrückenden Satz von Nadja, die mit Alexej schon zu lange in diesem Dorf lebt: „Wir warten nur, daß sie uns beerdigen, wenn ihr wiederkommt, werden wir schon nicht mehr da sein.“

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DEINE SCHÖNHEIT IST NICHTS WERT

Der 12jährige Veysel, halb Kurde halb Türke, ist neu in einem fremden Land. In der Schule kann er die Sprache nicht, zu Hause herrscht ein großer familiärer Konflikt. Die einzigen glücklichen Momente sind seine Gedanken an Ana, das Mädchen aus seiner Klasse, in das er unsterblich verliebt ist. Der Kampf zwischen Traum und Realität scheint Veysel zu erdrücken, bis er eines Tages seinen Nachbarn kennenlernt, einen 33-jährigen Macho mit Liebeskummer, der zu seinem ersten Freund im neuen Land wird.

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DER GLÄSERNE BLICK

Mit internationaler Besetzung spielt der Film vor einer portugiesischen Kulisse und geht dem mysteriösen Tod eines jungen Archäologen nach. Irgendwo an der portugiesischen Küste treibt die Leiche eines Mannes an Land. Zur gleichen Zeit findet der Kriminalbeamte Pinto eine Videokamera in einem Wagen, der ganz in der Nähe geparkt ist. In der Kamera ist eine Kassette, die eine junge Frau zeigt, die anscheinend nicht weiß, dass sie gefilmt wurde. Es geht zu wie in einem Film von Rivette, ein intellektuelles Zuwerfen von Bällen, die aufgenommen und auch fallen gelassen werden. Das Ende? Es gibt viele Wahrheiten! Wunderschöne Bilder (Kamera: Christian Berger) und ein intellektuelles Vergnügen.

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Der stille Berg

Italien erklärt Österreich den Krieg und der erste Weltkrieg überrollt Tirol. Ausgerechnet einen Tag bevor Andreas in den Krieg ziehen muss, kommt es zu seiner ersten Annäherung das das andere Geschlecht. Der Krieg in den Bergen verwandelt die Dolomiten in einen der bizarrsten Kriegsschauplätze in der Geschichte der Menschheit und die junge Liebe von Andreas und seiner Francesca steht unter keinem guten Stern.

A/IT/USA 2014
Regie: Ernst Gossner
98 min, DCP, Farbe, OmdUT
Doppelprogramm mit Global Warning

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DER UNTERGANG DES ALPENLANDES

„Der Herr erschuf die Welt und in ihrem Zentrum das Alpenland, das Paradies auf Erden.“ – So ungefähr lautet der Beginn der Tiroler Version der Schöpfungsgeschichte, in der Pirchner vom Herrgott mit der Sauberhaltung des alpenländischen Garten Eden betraut wird. Sollte er seiner Aufgabe nicht gewachsen sein, droht ihm ein tödlicher Sprung in den Bergsee… DER UNTERGANG DES ALPENLANDES ist eine österreichische Kurzfilmsatire auf den Heimatfilm, die inzwischen Kultstatus erlangt hat. Letzteres gilt auch für Pirchners Musik, die im Film eine wesentliche Rolle spielt.

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DIE BRÜCKE DER VERSTÄNDIGUNG

Noch lebende Mitglieder der Filmproduktion DIE LETZTE BRÜCKE, einer österreichisch-jugoslawischen Koproduktion, geben im Spiegel der Zeit, nach der Teilung Jugoslawiens und vor der Integrierung ins vereinte Europa Auskunft über die Entstehung eines der ersten Antikriegsfilme nach dem 2. Weltkrieg. Die Interviews sind mit Szenen aus dem Spielfilm (Maria Schell/Bernhard Wicki) montiert.

Serbien und Montenegro/A 2005
Regie: Srdjan Kneevic´
104 min, Video, Farbe, OF mit dt. UT
In Anwesenheit von Srdjan Kneevic´

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