Nizamettin Ariç

KLAMEK JI BO BEKO – EIN LIED FÜR BEKO

EIN LIED FÜR BEKO entstand und spielt an der armenischen Grenze zur Türkei und ist der erste Film, der in kurdischer Sprache gedreht wurde. 1988 – Bekos Bruder Cemal wird von türkischen Militärs als Deserteur verfolgt. Als sie ihn nicht in seinem Heimatdorf antreffen, nehmen sie an Cemals Stelle Beko mit sich. Dem gelingt jedoch die Flucht über den Euphrat nach Südwest-Kurdistan, wo er sich einer Flüchtlingsgruppe anschließt, die Husseins Armee bisher entgehen konnte. Während Beko sich um die traumatisierten Waisen im Lager kümmert, hofft er sehnsüchtig auf Nachricht von seinem Bruder.

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EIN LIED FÜR BEKO

Beko ist ein junger Kurde, der zur Zeit des irakischen Krieges im türkischen Teil Kurdistans lebt. Es gelingt Beko, den Fluss Euphrat zu durchqueren und so die Türkei zu verlassen. Im syrischen Kurdistan beginnt er seine Suche nach dem Bruder Cemal, von dem er weiß, dass er in den kurdischen Teil des Iraks gelangen wollte. Allein dieser Weg macht schon deutlich, wie zerrissen Bekos Heimat ist. Er findet den Bruder nicht und bleibt auf Anraten von Partisanen zunächst in einem Berglager kurdischer Nomaden und Kinder, die dort elternlos leben.

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