Mohammed Soudani

EL MEKTOUB – TAXIPHONE

Wegen einer Autopanne ist ein junges Schweizer Liebespaar gezwungen seine Wüstendurchquerung zu unterbrechen. Sozialer Treffpunkt ist ein kleines Büro mit dem einzigen Münzfernsprecher der Umgebung. Durch die unerwartete Situation lernen die beiden die Menschen und deren Kultur auf ganz unterschiedliche Weise kennen. Während er bemüht ist, den Schaden an ihrem Wagen so schnell wie möglich zu reparieren um die Reise fortsetzen zu können, findet sie schnell Gefallen an der geheimnisvollen Fremde.

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GUERRE SANS IMAGES (ALGÉRIE, JE SAIS QUE TU SAIS)

Nach dreißig Jahren Abwesenheit kehrt der algerisch-schweizerische Regisseur Mohammed Soudani in seine Heimat zurück; begleitet vom Fotografen Michael von Graffenried, der seit 1991 regelmäßig nach Algerien reist und die Menschen in ihrem vom Krieg geprägten Alltag fotografiert. Mit einem Fotoalbum in der Hand konfrontieren Soudani und von Graffenried die abgebildeten Personen mit ihrer Vergangenheit. Viele von ihnen wussten damals gar nicht, dass sie fotografiert wurden, und für manche ist es das erste Mal, dass sie über ihre grauenvollen Erinnerungen sprechen.
Mohammed Soudani Geboren 1949 in El-Asnam, Algerien. Kam 1972 als Profi-Fußballer in die Schweiz. Filmstudium am IDHEC (Institut des Hautes Études Cinématographiques) in Paris. Kameramann und Regisseur in Afrika und der Schweiz. 1998 Schweizer Filmpreis für sein Spielfilmdebüt WAA LO FEN DO. Beim IFFI 2010 präsentierte er seinen Spielfilm TAXIPHONE , der in der algerischen Wüste spielt.

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LIONEL

„Vor vielen Jahren waren Mensch und Löwe Verbündete: Sie beschützten sich gegenseitig. Mit der Zeit aber vergaß der Mensch diesen Pakt und schließlich tat dies auch der Löwe.“ Lionel lebt in der Schweiz, in Locarno, zusammen mit seiner Mutter und seinem Adoptivvater. Er ist gut integriert und hat viele Freunde. Nie aber hat er die Worte vergessen, die sein Großvater ihm in Afrika, kurz vor seinem Tod, anvertraut hatte. Während eines Zoobesuchs fühlt sich Lionel zu einem Löwen im Käfig hingezogen. Der Löwe bittet Lionel, ihn zurück nach Afrika zu bringen.

Schweiz/Côte d’Ivoire 2010
Regie: Mohammed Soudani
86 min, DCP, deutsche Fassung

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STORYTELLERS (Sud – les diseurs d’histoires)

Eine Tour durch die Filmgeschichten Afrikas. Soudani verwebt unzählige Statements von Filmschaffenden mit eigenen Impressionen aus Ägypten, Tunesien und dem frankophonen Schwarzafrika. Dazwischen zitiert er ausgiebig afrikanische Filmklassiker. Der Essay beginnt bilderlos, schwarz: Afrika sei ein Kontinent der oralen Tradition, ist zu hören.

Schweiz/Italien 1998
Regie: Mohammed Soudani
90 min, Video, Farbe, OF mit engl. UT
Festivals: Locarno 1998, Kino Otok – Izola Cinema 05; In Anwesenheit von Mohammed Soudani

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WAALO FENDO

Der Spielfilmerstling des im Tessin lebenden Algeriers Mohammed Soudani handelt von den jungen Männern aus Senegal, die nach Italien reisen, dorthin, wo die Erde gefriert, um als Kleinhändler und Schwarzarbeiter über die Runden zu kommen.

Schweiz 1997
Regie: Mohammed Soudani
63 min, 16 mm, Farbe, ital.-franz.-wolof. OF mit engl. UT

WAALO FENDO

Der Traum vom reichen Westen führt den jungen Senegalesen Yaro nach Italien. Er bittet Demba, seinen jüngsten Bruder, ihm dorthin zu folgen. Gemeinsam werden sie mehr Geld für ihre Familie verdienen können. Zwei Monate später wird Yaro in der Nähe des Zentralbahnhofs von Mailand ermordet. Auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, weshalb und von wem sein Bruder getötet wurde, tritt Demba mit Freunden zusammen eine infernalische Reise an, die uns vom nebligen Mailand zu den großen Tomatenplantagen im Süden Italiens führt.

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