Mexiko

AQUÍ Y ALLÁ

Pedro kehrt nach ein paar Jahren als Hilfsarbeiter in New York in sein Dorf in Mexiko zu seiner Familie zurück, wo er auf seine beiden Töchter trifft, die mitten in der Pubertät stecken. Die jüngere der beiden versucht sofort ihm näher zu kommen, aber die ältere hält ihn auf Abstand. Teresa, seine Frau, hat immer noch das selbe Lächeln. Sie fühlt, dass er in den USA eine andere Frau hatte, und ist auch in den intimen Momenten noch sehr vorsichtig. Mit seinen Ersparnissen versucht Pedro nun seine Version des American Dream als Musiker mit seiner Band, den Copa Kings. Die vielen Jahre seiner Abwesenheit haben ihn und die Leute in seinem Dorf aber sehr verändert…

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BARROCO

Lose orientiert an Alejo Carpentiers Roman Barockkonzert , lässt Leduc einen Mexikaner und einen kreolischen Kubaner Eckpunkte der Geschichte der vermeintlich neuen Welt vermessen. Sie landen in Europa, erleben die Aufführung von Vivaldis Oper Montezuma und erahnen wie in Europa von der Eroberung Amerikas erzählt wird. BARROCO ist die spielerische Gegengeschichte der glorifizierten Conquista. Ohne Dialog, nur mit den Mitteln der Musik, entwirft Leduc vor dem Hintergrund blutgetränkter Geschichte eine Utopie: Den wahrhaftigen melting pot. BARROCO vermittelt seine Inhalte ausschließlich durch Bilder und Musik. Leduc montiert die Abfolge der verschiedenen historischen Epochen wie einen Abriß der Musikgeschichte des lateinamerikanischen Kontinents: Im Andante drei traditionelle mexikanische Rhythmen (Tanz der Concheros, Tanz der ‘Moros y Cristianos’ und der Tanz der Paragüeros); ungeschicktes Getänzel der Conquistadoren trifft auf die tänzerische Leichtigkeit der indianischen Urbevölkerung; im Contradanza magisch-mythische Tänze der Schwarzen bei der Ausübung des Yoruba-Kultes; im Rondo maurische Tänze und Rumba; im Finale Vivaldi, Salsa im Tropicana und Pop in einer mexikanischen Vorstadtdisco.

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CINCO DIAS SIN NORA

Nora und José waren einmal ein verliebtes Paar. Nun sind sie ins Alter gekommen und seit 20 Jahren geschieden. Sie leben in zwei gegenüberliegenden Wohnungen an derselben Strasse einer mexikanischen Stadt. Nora plant ihren Tod und will dabei ihren Ex-Mann José noch einmal tüchtig beschäftigen. Es ist Noras letzter Wille, dass José sich um ihr Begräbnis kümmern soll, das sich, wegen einem religiösen Feiertag und ihrem Freitod, als recht schwierig erweist…

Mexiko 2009
Regie: Mariana Chenillo
92 min, 35mm, Farbe, OF mit dt./frz. UT

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DANZON

Mexiko 1991
Regie: Maria Novaro
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DEL OLVIDO AL NO ME ACUERDO

Juan Carlos Rulfo war zu Gast beim IFFI 2000 mit DEL OLVIDO AL NO ME RECUERDO und mit EL ABUELO CHENO 1996. Beide Filme drehen sich um Motive aus dem literarischen Schaffen des Vaters von Juan Carlos Rulfo, Juan Rulfo („Pedro Paramo“).

Mexiko 1998
Regie: Juan Carlos Rulfo

DIE FÜNF HIMMELSRICHTUNGEN

DIE FÜNF HIMMELSRICHTUNGEN erzählt anhand der zwei Protagonisten María Esther und Miguel die Geschichte der Einwohner des mexikanischen Dorfes Tres Valles in der Region Veracruz, die hier seit Generationen verwurzelt sind. Der Film porträtiert die beiden in ihrem Leben als Gastarbeiter in Kansas City, wo sie ohne Aufenthaltsgenehmigung leben und einsam ihren Alltag bestreiten, in der Hoffnung, ihren Familien in Mexiko ein besseres Leben bereiten zu können.

Mexiko/AT 2009
Regie: Fridolin Schönwiese
93 min, digiBeta, Farbe, OF mit dt. UT

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DOLLAR MAMBO

Im Salon Panama, einem schäbigen kleinen Nachtclub, treffen sich zur Zeit der amerikanischen Invasion in Panama jeden Abend Jugendliche, Kleinkriminelle und Hafenarbeiter, um die Vorstellungen der Variétekünstler und Showtänzerinnen zu sehen. Die Stimmung ist ausgelassen, bis eine Gruppe amerikanischer Soldaten das Lokal stürmt und eine Tänzerin vergewaltigt wird. Die Amerikaner bestehen darauf, dass das Programm fortgesetzt wird… DOLLAR MAMBO ist ein Film, der völlig ohne Dialoge auskommt, die Bedeutung wird durch Tanz, Musik und Pantomime transportiert.

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EL IMPERIO DE LA FORTUNA

Die Odyssee eines Mannes, der einen Hahn nach einem Kampf gesund pflegt. Er vergißt darüber seinen siechende Mutter, die stirbt. Dionisio bricht auf, sein Glück mit Hahnenkämpfen zu machen, verliebt sich in die Sängerin „La Caponera“, wird reich, nur um alles wieder zu verlieren. Das ist noch nicht das Ende…

Mexiko 1986
Regie: Arturo Ripstein
132 min, 35mm, Farbe, spanische OmenglU

EL INMORTAL

Die Geschichte der Familie Rivera ist nur eine von vielen über den Krieg in Nicaragua. Sie zeigt, wie eine Familie auseinander gerissen wurde und wie die Söhne sich gegenseitig bekämpften. Am Ende dieses bewaffneten Konflikts war das Land verarmt, und die getrennten Familien kamen wieder zusammen. Jeder versuchte die Erinnerung an die Wunden aus dem Krieg, an die Toten, die man im Gedächtnis trug, an die Schuld und an den gegenseitigen Hass zu überwinden.

Nicaragua/Mexico/Spanien 2005
Regie: Mercedes Moncada Rodríguez
78 min, 35 mm, Farbe, OF mit dt. UT
Festivals: San Sebastian 05, Berlinale 05, Cine Latino 05

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EL VERANO DE LA SEÑORA FORBES

Sechs Wochen lang sollen es die beiden Buben, deren Eltern verreist sind, in dem Strandhaus unter der Aufsicht der tyrannischen deutschen Gouvernante Frau Forbes aushalten. Mit ihren autoritär-militärischen Erziehungsmethoden verdirbt sie ihnen den Urlaub so sehr, dass sie vom Mord an der strengen Erzieherin zu phantasieren beginnen. Als die Buben sie jedoch eines Nachts beschatten, lernen sie unerwartet eine vollkommen andere, ungezügelte Seite von Frau Forbes kennen… Nach einem Roman von Gabriel Garcia Márquez.

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EN EL HOYO (In the Pit/Im Loch)

El Periférico, eine neue Hochstraße, soll die Straßen Mexikos entlasten. Zu Wort kommen die Arbeiter der Baustelle, Mittelpunkt des Films ist die monumentale Stadt.

 
Juan Carlos Rulfo war zu Gast beim IFFI 2000 mit DEL OLVIDO AL NO ME RECUERDO und mit EL ABUELO CHENO 1996. Beide Filme drehen sich um Motive aus dem literarischen Schaffen des Vaters von Juan Carlos Rulfo, Juan Rulfo („Pedro Paramo“).

Mexiko 2005
Regie: Juan Carlos Rulfo
85 min, 35 mm, Farbe, OF mit engl. UT
Festival: Sundance 06 (Bester Dokumentarfilm); In Kooperation mit AK Tirol

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ENREDANDO SOMBRAS

Die zwölf Regisseure des Films haben ihre persönliche Sichtweise auf die Geschichte des lateinamerikanischen Kinos und dessen Marksteine zu kleinen Episoden verarbeitet. Themen sind die Stummfilmzeit und der Beginn des Tonfilms, die Darstellung des menschlichen Körpers im mexikanischen Film, Zeugnisse vom „cinema novo” Brasiliens durch die Stimme ihres berühmten Vertreters Glauber Rocha, der längst gestorben ist; das venezolanische Kino der siebziger Jahre, das klassische kubanische Kino der sechziger Jahre, die indigene Problematik, die Sorgen des argentinischen und columbianischen Kinos bis zum Dokumentarfilm der sechziger und siebziger Jahre, welcher jene Epoche geprägt hatte. Aus der Welt des Kinos nehmen Stellung Pilar Miró, Michael Chanan, Costa Gavras und Robert Redford. „Die Ausdrucksweisen des Films sind so vielfältig wie die Ausdrucksweisen des lateinamerikanischen Kinos.” (Julio García Espinosa)

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ESPERANDO

„In Mexiko gibt es zwei Dinge: die heilige Jungfrau von Guadalupe – und Fußball.“ Jose Luis Trejo, Vater des Filmemachers, ist Trainer des CF PACHUCA, eines renommierten Fußball-Vereins der 1. mexikanischen Bundesliga. Der Film zeigt das Berufsbild eines Fußballtrainers/Managers: Spielanalysen, Coaching, Reflexionen, Balltraining. Und immer wieder die Anspannung vor dem Spiel – und vor dem Spiel ist immer. Zwei Drittel der Trainer kämpfen während ihrer Karriere mit Herz- und Stressproblemen; die Kommunikation innerhalb der Familien muss diesem Druck standhalten. Trainer sein ist ruhmvoll, wenn der Verein gewinnt, und eine Katastrophe, wenn der Abstieg droht, immer bedeutet es Kampf.

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