Mexico

UN BESO A ESTA TIERRA – A KISS TO THIS LAND

A KISS TO THIS LAND documents the history of Jewish immigration to Mexico during the 1920s and the 1930s, based on the recollections of contemporary witnesses and on oral narratives. Striking archival footage depicts the variety of cultural backgrounds among the Jewish immigrants in Mexico and provides an impression of the obstacles they had to face, until they felt at home in this country.
 

USA/Mexico 1995
Regie: Daniel Goldberg
93min, 35mm, Farbe, Om
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UN DULCE OLOR A MUERTE

Carranco, ein Dorf im mexikanischen Hochland: Die Leiche der sechzehnjährigen attraktiven Adela wird nackt in einem Feld gefunden. Ein Sündenbock ist schnell gefunden: Der „Zigeuner”, ein Wandervogel, der mit Waffen dealt, Frauen verführt und im Ruf steht, sieben Leben zu haben. In jugendlicher Sensationslust behauptet Ramon, Adelas Freund gewesen sein zu sein. Unter dem Druck des verbitterten Marcelino und gegen den Willen des ermittelnden Kommissars soll sich Ramon nun als „wahrer Mann” beweisen und den Zigeuner umbringen. Denn der Weg zur Männlichkeit führt „anscheinend” nur über Leichen. Unterstützung findet das Mordkomplott bei fast allen Männern im Dorf, denen ihrerseits der Zigeuner ein Dorn im Auge ist, ein Fremder und Frauenverführer, der sich mit „ihren” Frauen einlässt. Die Ermittlungen des Kommissars decken nach und nach die Verhältnisse in Carranco auf, Fremdenfeindlichkeit, Korruption, Doppelmoral blühen im Verborgenen. Gabriel Retes (Mexiko 1947) gilt als Enfant terrible der mexikanischen Filmszene. Themen, die sich im Randbereich zum Tabu bewegen – Aids, Korruption – inszeniert er auf leichte, fast schnodrige Weise. Seine Einflüsse liegen zum Teil bei den großen Meistern des politischen lateinamerikanischen Kinos, doch fasziniert ihn ebenfalls Hollywood – auch als Kontrapart. Die Lässigkeit der Filmhelden überhöht er, die Grenzen zwischen ernstgemeinter und ironischer Charakterenzeichnung verschwimmen. „Retes versteht es, den Zuschauer zu überraschen. Er ergibt sich nicht dem Kult eines Stils hin, sondern spielt freudig mit einer Anzahl von Stilen.” (La Jornada, Mexiko 1999). Beim 9. Internationalen Film Festival Innsbruck wurde UN DULCE OLOR A MUERTE mit dem Cine Tirol Verleiher-Preis ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, daß Gabriel Retes „mit dramaturgischem Fingerspitzengefühl und viel Liebe zu seinen Figuren am Beispiel eines kleinen Provinzdorfes die gesellschaftlichen Verhältnisse im Großen vor Augen führt. Facettenreich und mit subtiler Ironie stellt er den Zwängen einer patriarchalischen Gesellschaft Zivilcourage entgegen.” (Renate Wurm, Erich Hörtnagel, Karl Prossliner) read more

VOLVER LA VISTA

The film artificially puts the viewer in the role of a foreigner. It portraits twentysix Mexicans who live in Austria and Austrians spending their lives in Mexico. Employing clichés, desires, dreams and personal experiences, they depict their ideas of home while at the same time attempting to localize their personal identities. They are accompanied by two cameramen who themselves cross borders. Their gazes follow the narrators and their stories to the other country.

Austria/MEX 2005
Regie: Fridolin Schönwiese
90 min, 35 mm, Farbe, OF mit dt. UT
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WORKERS

After a whole life of work at Tijuana, Rafael and Lidia are victims of injustice against their rights and dignity: Rafael learns that due to a paperwork mistake, he will not be entitled to his retirement pension. As for Lidia, she finds out that her employer will leave the entire heirloom to the dog, and that the fortune would only be passed down to the employees should the dog die. In their own way, alone and silently, they´ll begin a battle: Rafael against a company, Lidia against a dog.

Mexiko/Deutschland 2013
Regie: José Luis Valle
120 min, Farbe, DCP, OmdU
Bester Film Split International Filmfestival
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