Laura Mañá

SEXO POR COMPASION – Sex aus Mitleid

Mutlosigkeit und Resignation bestimmen den Alltag in einem farblosen mexikanischen Dorf. Allein Dolores, eine resolute, großzügige, fünfzigjährige Frau, läßt sich ihre Lebenseuphorie nicht nehmen. Auch nicht, als sie ihr Ehemann Manolo verläßt, weil er ihre exzessive Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft nicht mehr ertragen kann. Also beschließt sie zu sündigen, mit einem fremden Mann zu schlafen, dem Erstbesten, der sie darum bittet. Und rettet damit sein Leben, was sich herumspricht, viele weitere Männer – inklusive den depressiven Pfarrer – anlockt, die ebenfalls „gerettet“ werden wollen. So verwandelt sich „Dolores“ in „Lolita“, beschließt, alle Männer des Dorfes zu „retten“, aber schon bald kommen aus der nahen und fernen Umgebung immer mehr rettungssüchtige Männer. Das Dorf lebt auf, erstrahlt in bunten Farben und Blütenpracht, auch die Frauen bewundern Dolores-Lolita, ihre Männer sind plötzlich erträglich, lebendig, befriedigt. Bis Manolo zurückkehrt und davon erfährt, w i e seine Frau endlich Böses getan hat, also verachtet er sie als Hure, das Dorf verfällt wieder in graue Trostlosigkeit. Doch das wollen die Frauen nicht hinnehmen, stehen vor Manolos Tür Schlange, um nun von ihm „gerettet“ zu werden. Ziemlich schnell muß Manolo einsehen, daß er nur zu einem Bruchteil der karitativen Arbeit seiner Frau gewachsen ist und bewundert sie letztlich. Das Dorf beginnt wieder zu leben, Dolores und Manolo teilen sich die harte Arbeit sexueller Befriedigung für viele…

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