Jean-Luc Godard

LE VENT D’EST – OSTWIND

Basierend auf einem Drehbuchentwurf von Daniel Cohn-Bendit macht sich das Regiekollektiv Dziga Vertov geführt von Jean-Luc Godard auf, „keine politischen Filme mehr zu machen, sondern Filme politisch zu machen“ (Godard) und startet einen radikalen Angriff auf das bürgerliche Konzept von Repräsentation und auf das „Herz des immensen Hollywood-Mosfilm-Cinecittà-Pinewood-Imperium.“ Formal und inhaltlich ein Kinoversuch, in dem sich der Italo-Western (Gian Mario Volonte), das Cine Novo (Glauber Rocha) und der Pariser Mai 1968 (Daniel Cohn-Bendit) an einer Kreuzung im Niemandsland knapp verpassen.

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