Jasmin Dizdar

BEAUTIFUL PEOPLE

London, 13. Oktober 1993: Ein sturzbetrunkener Fußball-Fan landet nicht, wie geplant, beim Länderspiel in Rotterdam, sondern mitten im Kriegsgeschehen in Bosnien. In London streiten ein Serbe und ein Kroate, einst Nachbarn und gute Freunde, so heftig, dass sie sich im Krankenhaus wieder finden. Nur wenige Zimmer von den beiden Streithähnen entfernt bringt eine Bosnierin ihr unerwünschtes Kind zur Welt – und tauft es auf den Namen „Chaos”. Ein Ex-Basketballer läuft einer angehenden Ärztin vors Auto und findet so die Frau fürs Leben … Eine bunt schillernde Komödie über Liebe und Hass, über Chaos und Bestimmung, Sinn und Eigensinn, Engel und Bestien, eine zärtliche Groteske über die Menschlichkeit – all das vereint Jasmin Dizdar, englischer Regisseur mit bosnischer Abstammung, in seinem ersten abendfüllenden, in Cannes preisgekrönten Spielfilm BEAUTIFUL PEOPLE. (nach: filmladen.at; Votiv-Kino) Jasmin Dizdar: „Natürlich war der Bürgerkrieg eine Tragödie, aber gleichzeitig musste ich darüber lachen: all diese großen Armeen, die sich benahmen wie in einem Film von Fellini.” „Das (doppelte) Erwachen des Fußball-Fans im Kriegsgebiet sorgt für die komischsten Momente im Film, während der Krieg selbst hyperrealistisch inszeniert ist wie ein Drogentrip. Es ist diese Mischung aus britischem Realismus, Kusturica-Überdrehtheit und tschechischem Schelmen-Charme, die BEAUTIFUL PEOPLE so sehenswert macht.” (epd Film) „Ein turbulentes Liebeslied … an … das Chaos und die Menschlichkeit.” (New York Times)

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