Italien

ADANGGAMAN

Afrika, 17. Jahrhundert: König Adanggaman kooperiert mit Sklavenhändlern, schickt Ama-zonen in feindliche Dörfer, läßt sie in Brand stecken und die Bewohner/innen für den Sklavenverkauf gefangen nehmen. Vor diesem historischen Hintergrund erzählt Roger Goan M´Bala unsentimental die Geschichte von Ossei, einem, der sich noch nie beugen wollte. Und sich plötzlich mit dem Erniedrigensten aller Zwänge konfrontiert sieht: der Sklaverei. Wie Gesellschaften sich selbst im Fluß der Geschichte empfinden, als Spielball von Stromschnellen oder gegen den Strom schwimmend, als rückwärts marschierende Flußkrebse, als Hechte oder als dessen Futter, so spüren sie sich auch in der Gegenwart. ADANGGAMAN ist der erste afrikanische Film über die Kollaboration eines schwarzen Königs mit den europäischen Sklavenhändlern, ein schmerzhaft kritischer Blick auf bislang verdrängte Zusammenhänge und eine aufbrechende, kommunikative Relativierung klischeehafter Schwarz-Weiss-Malerei.

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APPUNTI PER UN FILM SULL’INDIA

Die beiden Dokumentarfilme APPUNTI PER UN FILM SULL’INDIA (1967/68) und APPUNTI PER UN’ORESTIADE AFRICANA (1968/69) entstanden im Rahmen eines geplanten Projektes über die Themen Religion und Hunger in den Ländern der „Dritten Welt“. Es waren weitere Dokumentationen über die Realitäten in den arabischen Ländern, in Lateinamerika und den afroamerikanischen Vierteln der USA geplant, die aber aufgrund anderer Projekte nie umgesetzt wurden. Pasolinis Faszination für diese Länder und Kulturen muss im Gesamtkontext seiner Gesellschaftskritik gesehen werden. Pasolini meinte, dass die eigentliche, noch nicht durch die zerstörerische Macht des Kapitals und des Konsums beeinflusste Kultur hauptsächlich im Proletariat und in agrarisch strukturierten Gesellschaften vorzufinden sei: Diese Gesellschaften seien das ursprüngliche Element und Prinzip der Ordnung selbst. Auch wenn die Länder der „Dritten Welt“ vom Westen kolonialisiert wurden, so finde man doch in diesen Gesellschaften mehr Authentisches als zum Beispiel in den Strukturen des korrupten Westen. Von diesen Ländern und Kulturen aus eröffne sich auch für den Westen eine positive Dynamik des Revolutionären, ein Gedanke, von dem sich Pasolini allerdings wenige Jahre später distanzierte, als er sich eingestehen musste, dass nicht die erhoffte Revolution des Proletariates, sondern vielmehr die Revolution der Bourgeoisie vollzogen wurde.

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APPUNTI PER UN’ORESTIADE AFRICANA – NOTIZEN ZU EINER AFRIKANISCHEN ORESTIE

Zwischen Dezember 1968 und Anfang 1970 drehte Pier Paolo Pasolini Probeaufnahmen für eine moderne Fassung der Tragödie von Aischylos, die nicht in Griechenland, sondern in einem noch von Stämmen regierten Afrika spielen sollte, in das die Moderne Einzug hält. Zugleich den politischen Fortschritt und die Risiken von Eingriffen in die Natur hinterfragend, bereiste er Uganda und Tansania auf der Suche nach Dekors und Personen, während er seine eigenen Bilder kommentierte. Die Appunti fungieren als Vorstudie zu einem Film, der letztendlich nie gedreht wurde.

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BALLO A TRE PASSI (The three step dancing)

Der Film zeichnet die Erlebnisse von Andrea, Peppeddu, Istene, Macangia, Michele, Francesca und Giorgio an für sie außergewöhnlichen Tagen. Ihre Schicksale scheinen unauflöslich verbunden mit der Abgeschiedenheit Sardiniens.

Italien 2003
Regie: Salvadore Mereu
107 min, 35 mm, Farbe, ital. OF mit Einführung
Venedig 2003, bestes Erstlingswerk

CARO DIARIO

Sommer in der Stadt: Rom ist menschenleer, die Kinos haben geschlossen, Nanni Moretti streift mit der Vespa durch die Stadt. Kurz darauf zieht es auch ihn ans Meer. Er fährt nach Lipari. Moretti will dort arbeiten, aber der Verkehr und der Massentourismus verhindern das. Er zieht weiter, erst auf Alicudi – am äußersten Rand Italiens – kann er endlich seinen neuen Film schreiben. Nanni Morettis spätsommerlich melancholisches Vexierspiel zwischen autobiografischem Fakt und Fiktion brachte ihm 1994 den Regiepreis in Cannes. Nanni Moretti (geboren 1953 in Bruneck, Italien) ist Filmproduzent, Regisseur, Schauspieler und Besitzer eines Programmkinos in Rom. 2007–2008 Kurator der Turiner Filmfestspiele. Leiter der Wettbewerbs-Jury bei den 65. Filmfestspielen in Cannes 2012.

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CATENACCIO IN MANNHEIM

Der Film zeigt die persönliche Reise eines Migranten der zweiten Generation.

Italien 2002
Regie: Mario di Carlo
33 min, Video, Farbe, dt.-ital. OF mit engl. UT

CHE COSA SONO LE NUVOLE?

Episode aus: Capriccio all’italiana In einem volkstümlichen Puppentheater wird Shakespeares „Othello“ aufgeführt. Othello (Ninetto Davoli) wird durch Jago (Totò) in die Irre geführt. Der listige Jago inszeniert eine vermeintliche Affäre zwischen Desdemona (Laura Betti) und Cassio (Franco Franchi). Othello will sich an Desdemona rächen, doch die Situation droht zu eskalieren.

Italy 1967
Regie: Pier Paolo Pasolini
20min, 35mm, Farbe, OmeU

Crazy Doc’s Short Film Collection

MAN WOLLTE MARX Christine Mansfeld, Äthiopien/Deutschland 2010, 30 min Der ostdeutsche Künstler Jo Jastram hat das Karl-Marx-Denkmal in Addis Abeba gefertigt, das Erich Honecker 1984 dem äthiopischen Staatsführer Haile Mariam Mengistu zur Gründung der äthiopischen Arbeiterpartei schenkte. In Anwesenheit des Koproduzenten Friedrich Engelhardt (Goethe-Institut).

1717 KILOMETERS Jurij Meden, Slowenien 2010, 27 min Eine kleine Hommage an die Balkan-Halbinsel.

BIRRI Melanie Hollaus, Daniel Dlouhy, Österreich 2010, 12 min Portrait Fernando Birri entstanden während des 19. IFFI 2010.

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C’ERA UNA VOLTA IL WEST – SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD

Ein kleiner Bahnhof mitten im Westen. Drei Männer in langen Mänteln tauchen auf, bringen sich in Position und warten. Warten auf jemanden, der mit dem nächsten Zug anreisen soll. Der Zug kommt, und als er die Station wieder verlässt, ertönen Töne aus einer Mundharmonika. Ein Mann steht den Dreien gegenüber und nach kurzem Geplänkel liegen diese tot am Boden. „Harmonica“ hingegen macht sich mit den Pferden seiner Gegner auf den Weg, er ist auf der Suche nach Frank…

Italien/USA 1968
Regie: Sergio Leone
165 min, 35mm, Farbe, ital. OF

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DER BIENENZÜCHTER / O MELISSOKÓMOS

Ein alter Mann kappt die Verbindung zu dem, was einst sein Leben war. Auch eine junge Frau, die er am Straßenrand aufliest, weckt seine Lebensgeister nicht mehr. Lediglich Panik löst das Mädchen im Alten aus. Sie will um ihn, der sich verloren wähnt, kämpfen. In einem alten Kino liebt sich das Paar. Dann packt das Mädchen ihre Sachen und der Alte geht in den Tod. O MELISSOKÓMOS – so Walter Ruggle – handelt davon, „dass die Vergangenheit allein für die Zukunft nicht reicht und dass die Zukunft ohne Vergangenheit auch nicht einfach ist“. Vor allem aber, möchte man hinzufügen, ist O MELISSOKÓMOS ein Lehrstück in Sachen Sehen.

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DER KINOMANN AUS SÜDTIROL

Kino ist Liebe für das ganze Leben. Die Filmemacherinnen besuchen den Wirtshaussohn und Kinobetreiber Martin Kaufmann in seinem Heimatort Welschnofen, beobachten ihn während der Bozner Filmtage und begleiten ihn zur Berlinale. Weggefährten erinnern sich an eine Zeit, in der es in Bozen noch nicht selbstverständlich war, anspruchsvolle Filme zu sehen und bekannte Filmemacher erzählen begeistert von ihren Begegnungen mit dem Kinomann aus Bozen. Anhand aktueller Lebensimpressionen, Anekdoten, historischen Materials und Interviews zeigt der Film das Portrait eines Enthusiasten, der für Film lebt.

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DER PFAD DES KRIEGERS

Andreas Pichler dokumentiert das Leben seines Jugendfreundes: Michael Nothdurfter, ein angehender katholischer Priester aus Bozen, beeindruckt von den Jesuiten, die sich in Lateinamerika „im Namen der Wahrheit foltern und töten ließen“. 1982 ging Michael als werdender Jesuitenmissionar nach Bolivien, wo er sieben Jahre später in La Paz ein Kennedydenkmal sprengte und ein Attentat gegen eine Kaserne der Marines verübte. Unvergessen bleibt „Comandante Miguel“ als Entführer des bolivianischen Coca-Cola-Chefs.

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Der stille Berg

Italien erklärt Österreich den Krieg und der erste Weltkrieg überrollt Tirol. Ausgerechnet einen Tag bevor Andreas in den Krieg ziehen muss, kommt es zu seiner ersten Annäherung das das andere Geschlecht. Der Krieg in den Bergen verwandelt die Dolomiten in einen der bizarrsten Kriegsschauplätze in der Geschichte der Menschheit und die junge Liebe von Andreas und seiner Francesca steht unter keinem guten Stern.

A/IT/USA 2014
Regie: Ernst Gossner
98 min, DCP, Farbe, OmdUT
Doppelprogramm mit Global Warning

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Die Akte Pasolini

Am Morgen des 2. November 1975 wurde die Leiche des streitbaren Autors und Filmemachers Pier Paolo Pasolinis in Ostia unweit von Rom entdeckt. Es sieht nach einem einfachen Fall aus. Wenig später wurde ein minderjähriger Stricher verhaftet und verurteilt. Doch kein einfacher Fall? Seit 2010 wird wieder offiziell ermittelt. Wurde Pasolini Opfer eines politischen Mordes? Spielten die Mafia, angesehene Industrielle, Geheimdienste oder gar die Regierung eine Rolle? Klar scheint nur eines – und zeigt Andreas Pichlers Dokumentarfilm eindrücklich: Die Geschichte stinkt zum Himmel.

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DIE EWIGKEIT UND EIN TAG / MIA EONIOTITA KE MIA MERA

Ein Dichter, erklärt der, der es wissen muss, ist einer, der Wörter kauft, unvertraute, unbekannte, aber edle und wohlklingende Wörter. Einer, der seine eigene Sprache als fremde wiederentdeckt. Doch dem, der das einem kleinen Jungen beibringt, sind die Worte ausgegangen, und kein verkaufswilliger Wortklauber ist in Sicht. Sein Projekt, ein Poem aus alter Zeit zu beenden, bleibt also Fragment. Der Dichter hat Krebs, verbringt seine letzten Tage in Thessaloniki, er misst Lebens- und Gedankenräume aus, imaginiert, erinnert sich seiner Träume…

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DIE WALSCHE

Eine Frau liebt einen Mann. Sie spricht deutsch, er italienisch, und beide leben im Südtirol der 1980er Jahre. Im Fernsehen reden die Politiker über das Faschisten-Denkmal und von der „Verwalschung“. Sie aber sagt Sätze wie: „Ich wusste gar nicht, dass ich zu den Besiegten gehöre“. Als der Vater stirbt, muss sie zurück ins Dorf. Dort ist sie eine Geächtete und die Blicke der Männer in der Gaststube sprechen nur eine Sprache. Ist Werner Mastens Zoderer-Verfilmung ein Plädoyer für das Private gegen das Politische? Jedenfalls eines für die Zärtlichkeit gegen die Rohheit der politischen Kämpfe.

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DIRECTOR’S EDITION – Shorts selected by Helmut Groschup

JEAN ROUCH IM CINEMATOGRAPH (Otto Licha, AT 2003) 10 min Eines der letzten Dokumente vor Jean Rouchs Tod durch einen Verkehrsunfall. Ein Gespräch mit StudentInnen der Vergleichenden Literaturwissenschaft im Cinematograph. 

HABITAT (Maix Mayer, DE 2008) 22 min Fortführung eines mit CANYON (2006) und ABG (2007) begonnenen Filmzyklus, der städtisches Leben und Wahrnehmung konfrontiert. Die Handlung spielt parallel auf zwei Inseln in zwei Kulturkreisen. Sie werden durch reale und imaginäre Reisen des filmischen Protagonisten miteinander verknüpft.

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ELEGIA FRIULANA

Mit diesem Dokumentarfilm gedenkt Fernando Birri seines Großvaters und der vielen EmigrantInnen, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Friaul nach Lateinamerika ausgewandert sind. Er zeigt uns die norditalienische Region von heute anhand bildlicher Erinnerungen von gestern: Die Mühlen, die Strassen, die Felder, wo früher sein Großvater gelebt und gearbeitet hat. Der Film ist ein Klagelied auf die Träume von einer besseren Zukunft, die in ein musikalisches Gedicht zerfließen.

Italien 2007
Regie: Fernando Birri
20 min, Video, Farbe, OF mit engl. UT

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ELENI

TO LIVÁDI POU DAKRÝZEI, erster Teil einer unvollendeten Trilogie, spielt im Zeitraum von 1919 bis 1949. Erzählt wird in großen, visionären Bildern, die mitunter zu mit Pathos und Schönheit gesättigten Tableaus erstarren von dunklen Zeiten: Weltkrieg, Bürgerkrieg, Militärdiktatur. Im Zentrum steht eine Frau: Eleni, als Waise aus der griechischen Exklave Odessa nach Thessaloniki gekommen und von dort durch den griechischen Bürgerkrieg wieder vertrieben worden, erleidet die große Geschichte am eigenen zerbrechlichen Leib.

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ESPERANDO AL MESIAS

Der Film erzählt die halbautobiographische Geschichte von Ariel, einem jüdischen Jungen in seinen frühen Zwanzigern, der zwar stolz auf seine Wurzeln ist, aber eine Identitätskrise durchmacht, als er eine faszinierende – bisexuelle und katholische – Filmemacherin kennenlernt. Und er erzählt die Geschichte von Santamaría, einem Bankangestellten, der mit seinem Job auch sein Eheglück und seine Selbstachtung verliert. Ariel verlässt seine Umgebung, um die Welt kennenzulernen. Santamaría wird von seiner Umwelt ausgeschlossen und zieht los, um sich selbst zu finden. ESPERANDO AL MESIAS schildert die persönlichen Beziehungen zwischen Menschen aus den winzigen Mikrokosmen, von denen moderne Großstädte wie Buenos Aires umgeben sind.

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FACCIA A FACCIA – VON ANGESICHT ZU ANGESICHT

Der Geschichtsprofessor Brad Fletcher (Gian Maria Volontè) muss nach Texas um seine Lungenkrankheit zu kurieren. Nach einem Überfall fällt er in die Hände des Banditen „Beauregard“ Bennet (Tomas Milian). Aufgrund ihrer jeweiligen Situation sind die beiden zunächst aneinander gebunden. Im Laufe der Zeit beginnen sich die beiden Protagonisten zu respektieren. Fletcher wird, zunehmend faszinierter von der Ursprünglichkeit und Gewalttätigkeit des Outlaw-Lebens, von Bennet in seine Bande, die „Wilde Horde“ aufgenommen…

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FARISHTAY KIFTI ROST (ANGEL ON THE RIGHT)

Ein alter Glaube besagt, dass jeder Mensch von 2 unsichtbaren Engeln begleitet wird. Der Engel zur Rechten zeichnet die guten Taten auf, der Engel zur Linken die bösen Taten. Am Lebens-ende wird entschieden, ob er in den Himmel oder in die Hölle kommt. Halimas Sohn Khamro wollte vor 10 Jahren sein Glück in Russland versuchen. Halima fürchtet, dass nach ihrem Tod ihr Sarg nicht durch die enge Eingangstür passt und über die Gartenmauer gehoben werden müsste. Um diese Schmach nicht erleben zu müssen, ersinnt Halima eine List: Sie gibt vor, im Sterben zu liegen, damit ihr Sohn zurückkehrt und die versprochene breite, reich verzierte Eingangstür einbaut. Khamro kommt zwar, muss die Reise aber mit von Schwindlern geborgtem Geld finanzieren. Er hofft, mit dem Erlös aus dem Verkauf seines Hauses seine Schulden begleichen zu können, aber alles sieht plötzlich anders aus, als seine Mutter nicht stirbt und er seinen Sohn trifft, von dem er nichts ahnte. Mit diesem Film blieb Usmonov seinen Wurzeln treu. Der Film wurde in seinem Heimatdorf Asht gedreht, wo Realität und Fiktion sich vermischen. Seine Mutter und sein Bruder spielen Halima und Khamro und weitere Familienmitglieder – durchwegs Laienschauspieler – spielen auch in dem Film mit.

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FUGHE E APPRODI

Die Geschichte der Äolischen Inseln ist eine Geschichte vom Ankommen und Abreisen, von Flucht und Rückzug. Für die einen sind die Inseln – ein Weltnaturerbe der UNESCO – Gefängnis, für andere sind sie mythisch enthobene Sehnsuchtsorte. Filmemacher haben sie seit den Anfängen des Kinos fasziniert. Giovanna Taviani erzählt die Geschichte der Inseln als Filmgeschichte. Sie erzählt von Roberto Rossellini und Ingrid Bergman, von Michelangelo Antonioni und Monica Vitti, von Nanni Moretti, Massimo Troisi und den Brüdern Taviani. Kurz: Sie verneigt sich vor dem italienischen Kino und dessen Lieblingskulisse. Giovanna Taviani Als Tochter des Regisseurs Vittorio Taviani ist Giovanna auf Salina aufgewachsen und war von Kindheit an mit Film in Berührung. Als Mädchen schon spielte sie eine Rolle in KAOS (1984). Filmemacherin und künstlerische Leiterin des SalinaDocFest.

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