Georgien

BAUM DER WÜNSCHE / DREWO SHELANIJA

Der Film erzählt von einem kleinen Dorf im vorrevolutionären Georgien, von den Menschen die hier leben, von ihren Sorgen und Freuden. Eines Tages kommt ein wunderschönes Mädchen, Marita, ins Dorf. Schnell erregt sie die allgemeine Aufmerksamkeit. Sie verliebt sich in Gedia, den ärmsten Burschen im Dorf. Aber die Dorfältesten, besonders der von allen geachtete Zizikore, sind der Meinung, dass sie etwas Besseres verdient hat, und geben sie dem reichsten Mann im Dorf zur Frau. Als sie schon alle Hoffnung auf Rettung aufgegeben hat, kommt der Geliebte zu ihr. Und für einen kurzen Augenblick erwacht in ihr wieder das Leben…

Sowjetunion 1976
Regie: Tengis Abuladse
107 min, 35mm, OmU

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DREWO SHELANIJA

The film tells the story of a small village in Georgia before the revolution, of the people there, their worries and pleasures. One day, a beautiful girl called Marita comes to the village. She quickly attracts everyone‘s attention. She falls in love with Gedia, the poorest boy in the village. But the elder of the village, particularly the well-respected Zizikore, think she deserves better and make her the wife of the richest man in the village. The moment Marita has already given up all hope for rescue, her beloved comes to her. And for a short moment life comes back to her again…

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ES WAR EINMAL EINE SINGDROSEL / IKO SHASHVI MGALOBELI

KO SHASHVI MGALOBELI schildert 36 Stunden aus dem Leben des jungen Musikers Gia, der im Orchester in T‘bilisi die Pauke schlägt und sich sowohl durch seine Freundlichkeit als durch seine regelmäßigen Verspätungen auszeichnet. Spontane menschliche Kontakte erscheinen ihm wichtiger als seine Arbeit. Gia ist ein unangepasster Träumer, unfähig ein Verhältnis zur Zeit zu finden, das mit seiner Umgebung harmoniert. Der Film erinnert sowohl an die französische Nouvelle Vague als auch an die tschechische Neue Welle. Iosseliani drehte ausschließlich an Originalschauplätzen und besetzte nahezu alle Rollen mit Laiendarstellern aus seinem Freundeskreis.

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IKO SHASHVI MGALOBELI

he film depicts 36 hours in the life of the young musician Gia who plays the timbal in the orchestra of T‘bilisi and is known for his friendliness as well as his regular delays. To him, spontaneous contacts with people seem more important than his work. Gia is an unadjusted dreamer who is incapable of finding a connection to time that harmonises with his environment. Iosseliani‘s film is reminiscent of the French Nouvelle Vague as well as the Czech New Wave. The film is set on original locations and is almost completely cast with amateur actors from Iosseliani‘s circle of friends.

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KEEP SMILING

KEEP SMILING ist eine Tragikomödie über 10 Frauen in einem Schönheitswettbewerb für Georgiens Mütter. Sie konkurrieren in fünf Kategorien, darunter Beste Köchin und Super-Mutter, und der Preis ist eine Wohnung und 25.000 Dollar. Die Träume der Kandidatinnen werden jedoch bald zerstört, als sie erkennen, dass das Ganze eine Farce ist: Ihre unterprivilegierten Verhältnisse werden als Unterhaltungswert für die Medien ausgenutzt. Sie stehen vor der Herausforderung miteinander auszukommen, ihre Familien vor den Medien und der Gesellschaft zu beschützen und gleichzeitig ihre eigene Würde zu bewahren.

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EINIGE INTERVIEWS ZU PERSÖNLICHEN FRAGEN / NESKOLKO INTERWJU PO LITSCHNYM WOPROSAM

Georgien, Ende der 1970er Jahre: Eine 40jährige Journalistin namens Sofiko, verantwortlich für Leserbriefe, geht ganz in ihrer Arbeit für die Zeitung auf und lebt intensiv ihr Leben. Während sie den Ratsuchenden Hilfe, Trost und Neuorientierung zu vermitteln vermag, bemerkt sie die Krise in ihrer Ehe fast zu spät. Feinfühlig inszeniert, mit Charme und Humor, zeichnet der Film ein aufschlussreiches Bild des sowjetischen Alltags und zugleich ein eindrucksvolles Frauenporträt.

Sowjetunion 1978
Regie: Nana Gogoberidse
94 min, 35mm, OmU

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PIROSMANI

Nikoloz Pirosmani war ein georgischer Maler, der um 1900 lebte und arbeitete, und wird als ein wichtiger Verteter der naiven Kunst angesehen. In PIROSMANI erzählt Regisseur Shengelaya die tragische Geschichte eines Mannes, der keinen Platz in der Gesellschaft findet. In kurzen Kapiteln, die mit Gemälden Pirosmanis beginnen, folgen wir dem Protagonisten dabei, wie er von einem Ende des Bildes zum anderen geht, und dabei nach einem Platz sucht, an dem er willkommen ist. Gleichzeitig offenbart er sein Talent, indem er Wände, Schilder oder Gemälde, die die vielen Restaurants T‘bilisis, der Hauptstadt Georgiens, schmücken, bemalt.

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SUSA

Susa ist zwölf Jahre alt, und wie jeder andere Junge in diesem Alter liebt er Spiele, außerdem hat er ein Faible für bunte Glasscherben. Er jobbt bei einem illegalen Schnapsbrenner, für den er Wodka ausliefert. Zu seiner Kundschaft gehören kleine Cafés, dunkle Kneipen, Prostituierte, Alkoholiker. Er bezahlt seinen Anteil an die Straßenräuber, damit sie ihn in Ruhe lassen, und er hat ein waches Auge auf die Polizisten, die hin und wieder auftauchen. Eines Tages erfährt Susa von seiner Mutter, dass sein Vater nach langer Abwesenheit endlich nach Hause kommen wird. Susa hofft, dass jetzt alles besser wird und der Vater ihn und seine Mutter mit zu sich nimmt.

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