David Aronowitsch

MIGRATIONSFILME AUSWAHL KURZFILMFEST OBERHAUSEN

Internationale Filmemacher und Medienkünstler thematisieren in dokumentarischen und fiktiven Arbeiten die Lebensverhältnisse von Migranten heute. Ein Programm mit überraschenden Einsichten über Identität, Kulturtransfer und was aus Träumen werden kann. Hier kommen vor allem die Flüchtlinge selbst zu Wort.   BRITANYA Regie: Marjoleine Boonstra Frankreich/Niederlande 2003 35min, OF­eUT   Das kontroverse Flüchtlingszentrum in Sangatte, einer nordfranzösischen Stadt in der Nähe des Eingangs zum Eurotunnel, wurde im Dezember 2002 geschlossen. In „Britanya” sprechen die Flüchtlinge über ihre Situation.     VICTORIA, TEXAS Regie: Melissa Dolina USA 2005 4min, engOF   Ein kurzer Experimentalfilm über den schlimmsten Fall von Menschenschmuggel in der Geschichte der USA, bei dem 19 Immigranten ohne Papiere aus Mexiko und Mittelamerika starben, gefangen im Inneren eines LkW.     SHARAF Regie: David Aronowitsch/Hanna Heilborn Schweden 2012 13min, OF­eUT „Das Boot war wie eine kleine Fliege auf dem offenen Meer zwischen den zwei Meter hohen Wellen. Wir trieben ohne Wasser und Essen umher.” Sharaf, 17, ist einer von Tausenden Bootsflüchtlingen, die in den vergangenen Jahren auf Gran Canaria angekommen sind.     SHAHOR SHAKUF (TRANSPARENT BLACK) Regie: Roni Geffen Israel 2010 20min, OF­eUT Koko, ein Flüchtling aus Togo, geht mit anderen afrikanischen Flüchtlingen zum Hebräischkurs. Der Lehrer erteilt ihnen jedoch eine Lektion in ‚Israelisein’.     WADA’ Regie: Khaled Mzher Deutschland 2014 28min; OF­eUT Ibrahim ist ein Flüchtling, der seit den 80er Jahren mit seiner Frau und seinem Sohn in Berlin lebt. Seit einiger Zeit beschäftigt ihn das Gefühl, für seine Familie in Syrien verantwortlich zu sein, die durch den Krieg mit enormen Schwierigkeiten konfrontiert ist.     In Kooperation […]