Daniel Dlouhy

Crazy Doc’s Short Film Collection

MAN WOLLTE MARX Christine Mansfeld, Äthiopien/Deutschland 2010, 30 min Der ostdeutsche Künstler Jo Jastram hat das Karl-Marx-Denkmal in Addis Abeba gefertigt, das Erich Honecker 1984 dem äthiopischen Staatsführer Haile Mariam Mengistu zur Gründung der äthiopischen Arbeiterpartei schenkte. In Anwesenheit des Koproduzenten Friedrich Engelhardt (Goethe-Institut).

1717 KILOMETERS Jurij Meden, Slowenien 2010, 27 min Eine kleine Hommage an die Balkan-Halbinsel.

BIRRI Melanie Hollaus, Daniel Dlouhy, Österreich 2010, 12 min Portrait Fernando Birri entstanden während des 19. IFFI 2010.

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DIRECTOR’S EDITION – Shorts selected by Helmut Groschup

JEAN ROUCH IM CINEMATOGRAPH (Otto Licha, AT 2003) 10 min Eines der letzten Dokumente vor Jean Rouchs Tod durch einen Verkehrsunfall. Ein Gespräch mit StudentInnen der Vergleichenden Literaturwissenschaft im Cinematograph. 

HABITAT (Maix Mayer, DE 2008) 22 min Fortführung eines mit CANYON (2006) und ABG (2007) begonnenen Filmzyklus, der städtisches Leben und Wahrnehmung konfrontiert. Die Handlung spielt parallel auf zwei Inseln in zwei Kulturkreisen. Sie werden durch reale und imaginäre Reisen des filmischen Protagonisten miteinander verknüpft.

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Etwas Paradies

Mit wenig Hab und Gut, dafür mit vielen Hoffnungen, wanderten in der Mitte des 19. Jahrhunderts rund 330 TirolerInnen und 120 Rheinländer- Innen in den Dschungel Perus aus. Fast 160 Jahre später sind Mobilität und Migration in Pozuzo sowohl als Hintergrund als auch als Gegenwart spürbar. Längst sind Menschen aus anderen Teilen Perus nach Pozuzo gekommen, längst ist das Tirolerische kaum mehr auf den Straßen zu hören. Die PozuzinerInnen von heute kommen mit ihren verschiedenen Wahrnehmungen von Heimat, Identität und Herkunft zu Wort.

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JEANINE MEERAPFEL

Dieser Film ist Teil der IFFI Rolle: es gibt schon Filme über Jean Rouch, Mohammed Soudani, Shaji N. Karun, Antonio Skármeta, Fernando Birri, Ninetto Davoli; Das Jeanine Meerapfel-Portrait ist ein Teil dieses IFFI Archivs, das dieses Jahr fortgesetzt wird, mit einem Portrait von Paul Leduc.

Österreich 2012
Regie: Melanie Hollaus, Sebastian Brunner, Daniel Dlouhy
13 min, DCP, deutsche OF

NEXT DOOR

Österreich 2008
Regie: Daniel Dlouhy
,
Wettbewerb

CRIMEA. THE EMPEROR’S DREAM – STALINGRAD

CRIMEA. THE EMPEROR’S DREAM

Regie: Daniel Dlouhy
Österreich 2015
15min, OF­dUT

Auf der Krim sitzt ein Mann und träumt von sowjetischer Größe. Vor ihm ein gewaltiges Schwert neben einem Helm. Lautstark und vergnügt von seinen eigenen starken Sprüchen lacht er sein heteronormatives, nationalistisch­imperialistisches Weltbild hinaus: Europa sei nur der Wurmfortsatz Russlands, Homosexuelle hätten es schon in der Sowjetunion sehr leicht gehabt, und die besten Kriegsreinszenierungen gebe es immer noch in Russland. Verwoben in diese Weltanschauung sind Bilder der Krim.

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