Cuba

LA OBRA DEL SIGLO

In an abandoned nuclear project conceived by Cuba and the USSR, a disillusioned engineer survives with his mean father and his frustrated son, while 1970s found footage of the “project of the century” describe its ambitious scope.
Filmpate: Länderzentren der Universität Innsbruck
Regie: Carlos M. Quintela
Argentinien/Kuba/Deutschland/Schweiz 2016
100min, OF­eU

IFFI SHORTS

ARTE

Regie: Eduardo del Llano
Kuba 2015
23min OF­eUT

arte (1)
Der kubanische Künstler Nicanor O’Donnell feiert seine große Nacht:
Die Eröffnung seiner neuesten Ausstellung „With the soul in a mournful, gloomy mood”.
Am nächsten Morgen wird er überraschend gebeten, in die Galerie zu kommen – etwas
Unerwartetes war passiert. Nun muss der Künstler mit den Behörden zusammenarbeiten
entscheiden.

ÉPICA

Regie: Eduardo del Llano
Kuba 2015
25min OF­eUT

Épica (2015) El último corto de Eduardo del Llano !!! Compártelo !!!! - YouTube - Mozilla Firefox
Nicanor O’Donnell macht eine Zeitreise, um das unvergleichliche Gefühl der ersten
Jahre der Kubanischen Revolution zu erleben. Aber jede Handlung zieht Folgen nach
sich – seien die Absichten dahinter auch noch so gut. read more

ENREDANDO SOMBRAS

Die zwölf Regisseure des Films haben ihre persönliche Sichtweise auf die Geschichte des lateinamerikanischen Kinos und dessen Marksteine zu kleinen Episoden verarbeitet. Themen sind die Stummfilmzeit und der Beginn des Tonfilms, die Darstellung des menschlichen Körpers im mexikanischen Film, Zeugnisse vom „cinema novo” Brasiliens durch die Stimme ihres berühmten Vertreters Glauber Rocha, der längst gestorben ist; das venezolanische Kino der siebziger Jahre, das klassische kubanische Kino der sechziger Jahre, die indigene Problematik, die Sorgen des argentinischen und columbianischen Kinos bis zum Dokumentarfilm der sechziger und siebziger Jahre, welcher jene Epoche geprägt hatte. Aus der Welt des Kinos nehmen Stellung Pilar Miró, Michael Chanan, Costa Gavras und Robert Redford. „Die Ausdrucksweisen des Films sind so vielfältig wie die Ausdrucksweisen des lateinamerikanischen Kinos.” (Julio García Espinosa) read more

ARTE – EPICA

ARTE

Regie: Eduardo del Llano
Kuba 2015
23min OF­eUT

Der kubanische Künstler Nicanor O’Donnell feiert seine große Nacht: Die Eröffnung seiner neuesten Ausstellung „With the soul in a mournful, gloomy mood”. Am nächsten Morgen wird er überraschend gebeten, in die Galerie zu kommen – etwas Unerwartetes war passiert. Nun muss der Künstler mit den Behörden zusammenarbeiten und über die Zukunft seiner Arbeit entscheiden.

ÉPICA

Regie: Eduardo del Llano
Kuba 2015
25min OF­eUT

Nicanor O’Donnell macht eine Zeitreise, um das unvergleichliche Gefühl der ersten Jahre der Kubanischen Revolution zu erleben. Aber jede Handlung zieht Folgen nach sich – seien die Absichten dahinter auch noch so gut. read more

LA OBRA DEL SIGLO

In an abandoned nuclear project conceived by Cuba and the USSR, a disillusioned engineer survives with his mean father and his frustrated son, while 1970s found footage of the “project of the century” describe its ambitious scope.

Filmpate: Länderzentren der Universität Innsbruck
Regie: Carlos M. Quintela
Argentinien/Kuba/Deutschland/Schweiz 2016
100min, OF­eU

ALICIA EN EL PUEBLO DE MARAVILLAS

In Memoriam Daniel Díaz Torres
A cultural assignment leads the drama expert Alicia to Maravillas (Wonders), a village which turns out to match Lewis Carrol’s Wonderland in its absurdity. The inhabitants of the obscure township are acting alarmingly strange and Alicia experiences one bizarre situation after another, until she comes to suspect that the mental asylum Satan is responsible for the weird on-goings. Through this real-life satire Daniel Diaz-Forres – himself an advocate of the revolution – levels criticism at the aberrations and the maldevelopments of the Cuban revolution. read more

BAJO HABANA (Die Elendsviertel von Havanna)

Two young men decide to buy some Marijuana from Nene, ignorant of the fact that they will be mixed up in an unusual situation against their will.

Cuba 2003
Regie: Terence Piard Samohano
13 min, 35 mm, Farbe, span. OF

BARROCO

Loosely based on Alejo Carpentier‘s novel Concierto Barroco, Leduc sends a Mexican and a Cuban Creole out to measure key points of the supposedly new world‘s history. They end up to Europe, experience the performance of Vivaldi‘s opera Montezuma and realise how the conquest of America is told here. BARROCO is the playful counterhistory of the glorified conquest. Without dialogue, and only with the means of music, Leduc designs a utopia against the background of blood-soaked history: the one and true melting pot. read more

BRAINSTORM

erzählt von dem Debakel, welches der vier Ereignisse – ein Weltrekord, eine Heldentat, ein tragischer Unfall, ein wissenschaftlicher Durchbruch – auf die Frontseite der Zeitung La Avant Garde kommen soll.

Cuba 2009
Regie: Eduardo del Llano
26 min,

CARTAS DEL PARQUE

Juan und María verlieben sich ineinander. Ohne es zu wissen, offenbaren sie sich mit Hilfe desselben Schreibers, Pedro, der vom Verfassen von Liebesbriefen lebt. Bald schon beginnen sich Worte und Gefühle der drei selbständig zu machen. Tomás Gutiérrez Alea: „Jetzt, mit einigen Jahren auf dem Rücken, ergriff ich die Gelegenheit, mich in einer solchen Geschichte wiederzuerschaffen: Ich habe aus dem Vollen gelebt und das läßt mich vielleicht dieses Universum aus Blumen, glänzenden Postkarten, verwundeten Herzen und launischen Engeln, deren Pfeile nicht immer das Ziel treffen, besser verstehen. Ein Universum, in dem die Poesie der gemeinsame Nenner ist: von den Erfindungen unserer Jahrhunderts und der größten Entdeckung aller Zeiten, der Liebe.” (Cinematograph – Schriftenreihe Band 5) read more

CASTING

A number of actors participate in a casting for a fictional German Cuban film coproduction. During the interviews and interactions in the three hard days of the selection procedure, moments full of comedy evolve that simultaneously bring to the foreground the participants‘ hardships, desires and frustrations. And there can only be one winner…

Cuba 2013
Regie: Eduardo del Llano
91 min, DCP, OmU

Conducta

Chala is a streetwise boy who makes life difficult for his teacher Carmela. Carmela has been committed to teaching since the first days of the Cuban Revolution. When Chala’s behaviour (conducta) results in him being sent to an approved school, Carmela tries everything in her power to show that the problem is not the child, but the system. Ernesto Daranas penetrates the heart of the Revolution’s achievements and connects social criticism with ambitious narrative cinema.

 

CUB 2014
Regie: Ernesto Daranas
108 min, Colour, DCP, Original with German subtitles
read more

DESPUEGE A LAS 18

Dokumentarfilm über die wirtschaftlichen Probleme in Kuba in den 60er Jahren und wie die Kubaner mit der Situation des „no hay“ (gibt es nicht) umgegangen sind.

Kuba 1969
Regie: Santiago Alvarez
41 min, 35mm, s-w, OmeU

DOLLY BACK

Ein Film über das Filmemachen. Die Spielfilmhandlung wird scheinbar unterbrochen und das Publikum glaubt plötzlich den Dreharbeiten beizuwohnen – ein making-off zum Film. Der Film ist aber kein making-off, sondern das making-off ist das eigentliche Thema des Films. Ein Spiel mit dem Thema Film im Film. DOLLY BACK erinnert in dieser Hinsicht an LA RICOTTA von Pier Paolo Pasolini.

Kuba 1986
Regie: Juan Carlos Tabío
12 min, 35mm, Farbe, OmeU

Eduardo del Llano: Nicanor Shorts

Eduardo del Llano is author and script writer in Havanna, Cuba.His main character, Nicanor, appears in his novels as well as his short stories. Since 2004 Eduardo del Llano has been director: PAS DE QUATRE, ACHÉ, PRAVDA and EXIT are party 7 to 10 of his Nicanor short films. PAS DE QUATRE Cuba 2009, 20 min The only taxi driver in the world who believes in freedom of movement. ACHÉ Cuba 2010, 29 min Is living without a flag really living? PRAVDA Cuba 2010, 15 min Underground graffitis… supporting the government? EXIT Cuba 2011, 37 min Sometimes, to be punched in the face is the prize of fame. read more

EL MEGANO – DAS KÖHLERDORF

In einem kubanischen Dorf in der Schweinebucht verdingen sich Arbeiter ihr Leben mit der Vorbereitung zur Kohleherstellung. Tag auf Tag stehen sie für wenig und manchmal kein Geld bis zur Brust im Morast. In neorealistischer Optik und fast ohne Dialog, basierend auf Geschichten, die die Arbeiter den Filmemachern erzählen, liegt dem Film ein emotionales Potential zugrunde, das sich wenige Jahre später in der Revolution entlud. Der Film endet in dem Moment als die Arbeiterrevolte noch nicht sichtbar aber intensiv spürbar ist und sich im Betrachter weiterentwickeln muß. Nach der ersten Aufführung wurde der Film von der Batista Polizei beschlagnahmt und Julio García Espinosa festgenommen. read more

EL PELEADOR (THE FIGHTER)

A young cuban boxer has to decide whether he works with his trainer (and father), lives with his girlfriend or takes his proper way in life. After winning an imprtant fight he is able to make a decision.

Germany/CU 2001
Regie: Daniel Müller
11 min, Beta SP, Farbe, spanische OmU

ELPIDIO VALDÉS – DER REBELL MIT DER MACHETE

General Elpidio Valdés, Held des kubanischen Unabhängigkeitskrieges von Spanien, ist ursprünglich eine Comics-Figur. Juan Padrón verhalf ihr durch seine Verfilmungen zur Berühmtheit eines kubanischen „Asterix“. In dieser Episode steht Elpidios Geschichte von seinen ersten Schlacht bis zum erfahrenen Soldaten, Freundschaft und Liebe im Mittelpunkt.

Kuba 1979
Regie: Juan Padrón
70 min, 35mm, Farbe, DF

FRESA Y CHOCOLATE

Der Soziologiestudent David und der Künstler Diego treffen sich in Havannas berühmter Eisdiele „Coppelia“. Diego ist homosexuell und der jüngere David gefällt ihm. Aus der beabsichtigten Verführung wird Freundschaft, die nicht unkompliziert verläuft, da sich ein militanter Studienkollege Davids einmischt. Und da ist noch Nancy, Diegos Nachbarin, die den afrokubanischen Göttern mehr vertraut als ihren eigenen Fähigkeiten und die ein Auge auf David geworfen hat.

Kuba / Mexico / Spanien 1993
Regie: Tomás Gutiérrez Alea
110min, 35mm; Farbe; Dolby-Stereo; span. OF mit dt. UT
read more

GUANTANAMERA

Kuba – ein ungewöhnlicher Leichentransport und ein Lastwagen folgen der gleichen Route von Guantánamo bis Havanna, jedoch aus sehr unterschiedlichen Gründen. Die Trauergäste, der Beerdigungsinstitutsbeamte Adolfo, seine Frau Gina und Cándido, der sein Leben lang in Ginas Tante verliebt war, und die tote Yoyita müssen sich einem neuen wirtschaftlichen Staatsplan für Totenüberführung fügen. Mariano, ein eingefleischter Verführer, und Ramón, sein vertrauter Freund, fahren den Truck auf ihrem gewöhnlichen Weg und treffen die Trauergesellschaft. „Man sollte nicht glauben, daß GUANTANAMERA Geschosse gegen die Misere auffährt: Das pralle karibische Leben, der joviale Ton von Heiterkeit, den die Autoren ihm verleihen und der Optimismus, mit dem die Liebesgeschichte beleuchtet wird, gleichen alles aus und legen einen Tropfen Poesie auf die geliebte Insel.” (La Vanguardia/Madrid) „Im Mittelpunkt steht die offenbar unzerstörbare Vitalität kubanischer Menschen, die sich an ökonomische, gesellschaftliche und politische Schwierigkeiten, die sie nicht beseitigen können, anpassen und ihre Alltagsprobleme mit lebensbejahender Zuversicht und originellen Ideen zu lösen versuchen.” (Multimendia) Tomás Gutiérrez Alea und Juan Carlos Tabío gelang es, von der ersten Szene an bis zum Finale auf dem Colon Friedhof jenen optimistisch-fröhlichen Grundton beizubehalten, der auch das auf Kuba so populäre Lied „Guantanamera” prägt. Der Ohrwurm erzählt zwar die völlig unpolitische Geschichte eines Mädchens vom Lande, doch die Botschaft zwischen den Zeilen, nämlich die Kritik an der amerikanischen Präsenz auf Kuba, wurde stets als solche verstanden. Die gilt auch für die Komödie GUANTANAMERA, ein ebenso kurioses wie auch heiteres Road-movie mit bemerkenswertem Tiefgang.” (Salzburger Nachrichten) „Diese Geschichte beruht auf Fakten. Wir haben die absurden Dinge nicht erfunden. Sie sind Teil unserer alltäglichen Realität.” (Tomás Gutiérrez Alea) read more

HACERSE EL SUECO

„Den Schweden spielen“ bedeutet in Lateinamerika „die Rolle des Dummen spielen, ohne es zu sein“ … In einer Wirklichkeit, die sich ändert und die alte Denkweise auf den Kopf stellt, sieht sich ein pensionierter Polizist mit unerwarteten Konflikten konfrontiert. Seine Autorität wird in Frage gestellt. Wird er ebenfalls den Schweden spielen müssen? Daniel Díaz Torres: „Wir wollten eine Art kubanisches Märchen erfinden, welches das nicht-touristische Havanna in realistischen Bildern zeigt. Die Figuren handeln auf komödiantische Art, manchmal ohne das Pathetische zu umgehen. Es ist ein Film über den Schein, über die Freundschaft und das Bedürfnis, in einen Dialog zu treten sowie über das Vertrauen. Diese stellen sich den Schemen und alten Dogmen entgegen, die in der komplexen kubanischen Wirklichkeit keinen Platz mehr haben.“ „Der Wert dieses Films liegt in seiner Art und Weise zu kritisieren. Er bringt uns zum Nachdenken, nicht nur über den Mangel. Díaz Torres geht weiter, bringt uns auch zum Nachdenken über die Bedingungen, die Natur des Menschen, der ethische Werte hat, diese Mängel bekämpft und für seine persönlichen Werte eintritt.“ (Emilio Barreto, Palabra Nuevo, Havanna) / (hg) • Publikumspreis Fribourg 2001 Daniel Díaz Torres (1948 Havanna) begann 1975 als Dokumentarist. 1991 erregte er mit seinem Spielfilm ALICIA EN EL PUEBLO DE MARAVILLAS (s. S 16) nationale Ärgernisse und internationales Aufsehen. HACERSE EL SUECO ist der dritte Film, den er gemeinsam mit Drehbuchautor Eduardo del Llano machte. Filmographie (Auswahl): JIBARO (1985), QUIEREME Y VERAS (1995), KLEINES TROPIKANA (1998) (Publikumspreis Innsbruck 1998) read more