Christian Berger

Blickwechsel

Wenn über Freiwilligendienste berichtet wird, geht es meist um die persönlichen Erfahrungen und Berichte der Freiwilligen, die dann das das öffentliche Bild von Freiwilligendiensten in Afrika prägen – doch was denken BegleiterInnen von Freiwilligen vor Ort über das Kommen und Gehen der HelferInnen? Perspektivenreich kommen in diesem Film Menschen in Südafrika, Ghana und Gambia zu Wort.

D 2014
Regie: Ferdinand Carrière/ Christian Weinert
87 min, DCP, Farbe, OmdUT

DER UNTERGANG DES ALPENLANDES

„Der Herr erschuf die Welt und in ihrem Zentrum das Alpenland, das Paradies auf Erden.“ – So ungefähr lautet der Beginn der Tiroler Version der Schöpfungsgeschichte, in der Pirchner vom Herrgott mit der Sauberhaltung des alpenländischen Garten Eden betraut wird. Sollte er seiner Aufgabe nicht gewachsen sein, droht ihm ein tödlicher Sprung in den Bergsee… DER UNTERGANG DES ALPENLANDES ist eine österreichische Kurzfilmsatire auf den Heimatfilm, die inzwischen Kultstatus erlangt hat. Letzteres gilt auch für Pirchners Musik, die im Film eine wesentliche Rolle spielt.

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ETHNISCHE IDYLLEN

Zärtlichkeit und Hass nach dem Krieg in Kroatien, hohe Erwartungen und tiefe Enttäuschungen in ein und denselben Personen münden in eine Flucht nach vorne, eine Flucht in Idyllen und in eine neue Zeit. Das Material entstand als Recherche zu einem Spielfilm und ist für eine Doppelprojektion montiert. Es ist der Versuch, mit dokumentarischen Mitteln eine neue Erzählform zu finden.

Österreich 1898
Regie: Christian Berger
90 min, Video-Doppelprojektion, Farbe, OF

FILMLICHT

MAKING OF der Kinofilme DER GLÄSERNE BLICK und NE FAIS PAS ÇA!, über die Entwicklung und Anwendung des „Cine Reflect Light Systems“ in Zusammenarbeit mit dem Lichtlabor Bartenbach.

Österreich 2003
Regie: Christian Berger
, Video, Farbe
Vorführung im Rahmen des Werkstattgesprächs „Neues Lichtdenken im Film“ mit Christian Berger, Mohammed Soudani und Karl Saurer

MIRAKEL

Als die Großmutter stirbt, bei der der neunjährige Andreas aufgewachsen ist, nimmt er den kleinen Sterbeengel in den Mund und redet nicht mehr. Sein Schweigen fordert die Umwelt heraus: Ohne es zu wollen, bringt er das festgefügte Dorfleben durcheinander. Andreas weicht den an ihn gestellten Anforderungen aus und baut sich seine eigene Welt – aus Schnee. Nur einer hat Zugang: der Vagabund. – Gedreht in den Dolomiten/Osttirol, eine magisch-realistische Schilderung des Lebens in der wilden Welt des Gebirges.

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NOCAUT

Kubanische Boxer, Trainer und Masseure erzählen von ihren Hoffnungen, Träumen und Niederlagen. Paradox, dass Box-Sport zum kubanischen Nationalsport wurde: Wenig sozialistisch, zählt doch der Einzelne. Aber was soll solch ideologische Spitzfindigkeit angesichts einer lebenslangen Passion?

Schweiz 2004
Regie: Stefano Knuchel, Ivan Nurchis
65 min, 35 mm, Farbe, OF mit engl. UT

STRASSENKINDER IN MANAGUA

Unveröffentlichte Studie von Christian Berger über die Müllkinder der nicaraguanischen Hauptstadt.

Österreich 0
Regie: Christian Berger
10 min, Video

TRUE LOVE

Teboho Edkins mischt Fiktion-Szenen mit Dokumentarbildern. Mit Entwicklung der Geschichte finden die zwei sehr unterschiedlichen Motive einen gemeinsamen Faden. Moalusi Thabane, ein enger Freund von Teboho aus Lesotho, ist HIV-positiv und schickt ihm sehr intime Videoaufnahmen. In Paris werden diese Aufnahmen von Teboho mit von Jean-Luc Godard inspirierten Szenen montiert.

Lesotho/Frankreich 2005
Regie: Teboho Edkins
28 min, Video, Farbe, OF mit engl. UT
Festival: Abidjan FICA 06 Christian-Berger-Dokumentarfilmpreis, In Anwesenheit von Teboho Edkins

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VOLVER LA VISTA

Der Zuschauer wird künstlich in die Position eines Fremden versetzt. 26 MexikanerInnen, die in Österreich leben, und ÖsterreicherInnen, die ihr Leben in Mexiko verbringen, bauen über Klischees, Sehnsüchte und persönliche Erfahrungen ein Bild ihrer Vorstellung von Heimat und versuchen sich an einer Standortbestimmung ihrer Identität.

Österreich/MEX 2005
Regie: Fridolin Schönwiese
90 min, 35 mm, Farbe, OF mit dt. UT
Beste Kamera Diagonale 2005

RAFFL

Der verschuldete Kleinbauer Franz Raffl entdeckt durch Zufall das Versteck von Andreas Hofer, auf dessen Ergreifung ein hohes Kopfgeld ausgesetzt ist. Während eines Verhörs gibt Raffl das Versteck preis. Ohne je die ausgesetzte Belohnung zu erhalten, wird Raffl nun verfolgt. Nur knapp entgeht er den Anschlägen auf sein Leben. Nach der Pfändung seines Hofes wird Raffl aus dem Dorf gejagt. In einer fremden Stadt schlägt er sich als Tagelöhner in einer Maut­ und Waaghalle durch.

Regie: Christian Berger
Österreich 1983
100min, DF– arabische UT

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