Carlos Lechuga

Melaza

Das Dorf heißt Melasse, denn seine ganze Existenz hing ursprünglich an dem Zuckerrohrbrei, aus dem man Kubas Hauptexportgut Zucker herstellte. Doch die Fabrik gleichen Namens ist längst schon geschlossen worden. Ein junges Paar versucht sich trotzdem, durch sein elendes Leben zu schlagen. Die beiden schleppen eine Matratze in die leere Fabrik, um ungestört Sex zu haben. Ihre Wohnung vermieten sie an eine Prostituierte aus der Stadt, bis das Geschäftsmodell auffliegt.

Kuba/Frankreich/Panama 2013
Regie: Carlos Lechuga
80 min, Farbe, DCP, OmdU
Bester Film Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg

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