Armenien

KLAMEK JI BO BEKO – EIN LIED FÜR BEKO

EIN LIED FÜR BEKO entstand und spielt an der armenischen Grenze zur Türkei und ist der erste Film, der in kurdischer Sprache gedreht wurde. 1988 – Bekos Bruder Cemal wird von türkischen Militärs als Deserteur verfolgt. Als sie ihn nicht in seinem Heimatdorf antreffen, nehmen sie an Cemals Stelle Beko mit sich. Dem gelingt jedoch die Flucht über den Euphrat nach Südwest-Kurdistan, wo er sich einer Flüchtlingsgruppe anschließt, die Husseins Armee bisher entgehen konnte. Während Beko sich um die traumatisierten Waisen im Lager kümmert, hofft er sehnsüchtig auf Nachricht von seinem Bruder.

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POETI VERADARDZE (Return of the poet)

Ein Bildhauer kreiert die Statue des armenischen Nationalpoeten, Ashugh Jivani, und gleichzeitig werden die Geschichte Armeniens und das Leben des Dichters erzählt.

Armenien 2006
Regie: Harutyun Khachatryan
88 min, 35 mm, Farbe, OF mit engl. UT
Festival: Rotterdam 06

VODKA LEMON

Der Film spielt in einem kurdischen Dorf im winterlichen Kaukasus und erzählt die Geschichte von Hamo, einem Ex-Offizier der Roten Armee. Die einzigen Besitztümer des verwitweten Mannes sind ein alter Schrank, ein Fernsehgerät sowjetischer Bauart, seine Militäruniform und eine monatliche Rente von umgerechnet sieben Dollar.

Armenien/F/I 2003
Regie: Hiner Salem
88 min, 35 mm, Farbe, arm.-russ.-kurd. OF mit dt. UT

EIN LIED FÜR BEKO

Beko ist ein junger Kurde, der zur Zeit des irakischen Krieges im türkischen Teil Kurdistans lebt. Es gelingt Beko, den Fluss Euphrat zu durchqueren und so die Türkei zu verlassen. Im syrischen Kurdistan beginnt er seine Suche nach dem Bruder Cemal, von dem er weiß, dass er in den kurdischen Teil des Iraks gelangen wollte. Allein dieser Weg macht schon deutlich, wie zerrissen Bekos Heimat ist. Er findet den Bruder nicht und bleibt auf Anraten von Partisanen zunächst in einem Berglager kurdischer Nomaden und Kinder, die dort elternlos leben.

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