PUNK IN AFRICA

PUNK IN AFRICA erzählt die beeindruckende Geschichte einer versteckten und verbannten Untergrundbewegung. Während die jungen Leute im Westen in den 1960er Jahren begannen, sich von den traditionellen autoritären Machtverhältnissen zu befreien und die Bekanntschaft mit Rock ’n‘ Roll, langen Haaren und Punk machten, war in Südafrika der institutionalisierte Rassismus der Apartheid noch präsent. Mit dem Aufkommen der Punkmusik Mitte der 1970er Jahre gab es zum ersten Mal eine eigene Jugendkultur und die Gelegenheit, sich der Unterdrückung zu widersetzen.

Keith Jones hat an einigen musikbezogenen Film- und Medienprojekten in Europa und Afrika gearbeitet. Er war von 2005 bis 2007 Programmdirektor des „Music on Film – Film on Music“-Festival in Prag. Co-Regie bei DURBAN POISON (2008), ein musikalischpolitisches Roadmovie über die erste kulturelle Institution Südafrikas, die Schwarzen gehörte. Deon Maas hat eine langjährige Präsenz in der südafrikanischen Medienszene vorzuweisen. Er arbeitet als Journalist, Fotograf, Produzent, Radiosprecher und Fernsehmoderator. Vorherige Dokumentarfilme: WHO KI LLED JOHANNES KERKORRE L? und MY BIG FAT AFRIKANER WEDDING . Autor des Bestsellers „Witboy in Africa“, ein Reiseführer durch Afrika.

Südafrika/Tschechien 2011
Regie: Keith Jones, Deon Maas
82 min, DCP, OmeU

2012, Archiv, Dokumentarfilmwettbewerb, Dokumentation

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