Der große Meister des serbischen Kinos Goran Paskaljevic 70

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Einer der nie müde wird Filme zu machen, ist der Serbe Goran Paskaljevic, der heute seinen 70. Geburtstag feiert. Im letzten Jahr hat er den in Indien gedrehten Film „Dev Bhoomi“ (Land der Götter) beim größten amerikanischen Filmfestival in Toronto präsentiert.
Im Moment arbeitet er an einem Film über einen 8-jährigen syrischen Flüchtling, der in Italien von einer Frau adoptiert wird, die ihren Sohn verloren hat. „My name is Mohamed“ wird in der Nähe von Viterbo mit römischer Unterstützung gedreht.
Goran Paskaljevic, seit vielen Jahren Stammgast bei Innsbrucker Filmfestival, wurde mit dem Film „Das Pulverfass“ (1998) über die Gewalt in Serbien weltbekannt. Seine filmische Ausbildung erfuhr er in Prag, in der Zeit des Prager Frühlings, wo er auch Jiri Menzel, letztes Jahr beim Bozner Filmfest, dieses Jahr in Innsbruck Stargast, kennenlernte.
Was die beiden verbindet ist die humoristische herangehensweise an Filme, die sich politische Probleme zum Plot machen. Große Retrospektiven widmeten ihm das Museum of Modern Arts in New York und das British Film Institut.
Letztes Jahr organisierte das Austrian Film Archiv in Zusammenarbeit mit dem IFFI die erste große Schau im deutschen Sprachraum von Paskaljevics Filmen. Der Hauptdarsteller von „Das Pulverfass“ Lazar Ristovski ist Stargast des Internationalen Filmfestivals Ende Mai in Innsbruck, wo er seinen jüngsten Film „Train Driver’s Diary“ präsentieren wird. Paskaljevic lebt mit seiner Frau Christine in Paris.

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