Ehrenpreis

ADANGGAMAN

Afrika, 17. Jahrhundert: König Adanggaman kooperiert mit Sklavenhändlern, schickt Ama-zonen in feindliche Dörfer, läßt sie in Brand stecken und die Bewohner/innen für den Sklavenverkauf gefangen nehmen. Vor diesem historischen Hintergrund erzählt Roger Goan M´Bala unsentimental die Geschichte von Ossei, einem, der sich noch nie beugen wollte. Und sich plötzlich mit dem Erniedrigensten aller Zwänge konfrontiert sieht: der Sklaverei. Wie Gesellschaften sich selbst im Fluß der Geschichte empfinden, als Spielball von Stromschnellen oder gegen den Strom schwimmend, als rückwärts marschierende Flußkrebse, als Hechte oder als dessen Futter, so spüren sie sich auch in der Gegenwart. ADANGGAMAN ist der erste afrikanische Film über die Kollaboration eines schwarzen Königs mit den europäischen Sklavenhändlern, ein schmerzhaft kritischer Blick auf bislang verdrängte Zusammenhänge und eine aufbrechende, kommunikative Relativierung klischeehafter Schwarz-Weiss-Malerei.

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ALICIA EN EL PUEBLO DE MARAVILLAS

In Memoriam Daniel Díaz Torres
Ein Kulturauftrag führt die Theaterwissenschaftlerin Alicia in den Ort Maravillas (Wunder), von dem sich herausstellt, dass er in seiner Absurdität Lewis Carrols Wunderland ebenbürtig ist. Die Ansässigen der düsteren Gemeinde verhalten sich überaus seltsam und Alicia erlebt eine bizarre Situation nach der anderen, bis sich in ihr der Verdacht formt, dass die Irrenanstalt Satan für die grotesken Zustände verantwortlich ist. Daniel Diaz-Forres – selbst Revolutionsbefürworter – übt mit dieser Realsatire humoristisch Kritik an den Verirrungen und Fehlentwicklungen der Revolution in Kuba.

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AMIGOMÍO

Ein Vater, ein arbeitsloser Akademiker, der kaum zum Helden taugt, soll seinen achtjährigen Sohn aus dem Unrechtsregime Argentinien in die Freiheit führen, um ihm ein besseres Leben zu ermöglichen. AMIGOMÍO ist ein Roadmovie. In zweifacher Hinsicht. Die Geschichte einer Flucht und eine Reise durch innere Landschaften. Gegenwart und Vergangenheit verbinden sich, politisches Engagement trifft auf poetischen Realismus. AMIGOMÍO ist ein Film der Bilder. Bilder, die einen unvermittelt treffen wie ein Faustschlag, Bilder, die überwältigen und befreien zugleich.

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BARROCO

Lose orientiert an Alejo Carpentiers Roman Barockkonzert , lässt Leduc einen Mexikaner und einen kreolischen Kubaner Eckpunkte der Geschichte der vermeintlich neuen Welt vermessen. Sie landen in Europa, erleben die Aufführung von Vivaldis Oper Montezuma und erahnen wie in Europa von der Eroberung Amerikas erzählt wird. BARROCO ist die spielerische Gegengeschichte der glorifizierten Conquista. Ohne Dialog, nur mit den Mitteln der Musik, entwirft Leduc vor dem Hintergrund blutgetränkter Geschichte eine Utopie: Den wahrhaftigen melting pot. BARROCO vermittelt seine Inhalte ausschließlich durch Bilder und Musik. Leduc montiert die Abfolge der verschiedenen historischen Epochen wie einen Abriß der Musikgeschichte des lateinamerikanischen Kontinents: Im Andante drei traditionelle mexikanische Rhythmen (Tanz der Concheros, Tanz der ‘Moros y Cristianos’ und der Tanz der Paragüeros); ungeschicktes Getänzel der Conquistadoren trifft auf die tänzerische Leichtigkeit der indianischen Urbevölkerung; im Contradanza magisch-mythische Tänze der Schwarzen bei der Ausübung des Yoruba-Kultes; im Rondo maurische Tänze und Rumba; im Finale Vivaldi, Salsa im Tropicana und Pop in einer mexikanischen Vorstadtdisco.

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DESEMBARCOS – Es gibt kein Vergessen

Zehntausende Menschen sind zwischen 1976 und 1982 in Argentinien durch die Militärs verschleppt, gefoltert und ermordet worden. Wie lässt sich mit diesen Fakten umgehen? Was kann ein Film schon gegen das Grauen der Vergangenheit bewirken? Reicht es, Verbrechen zu dokumentieren und der Opfer zu gedenken oder kann ein Film auch andere Beiträge zur Aufarbeitung der Vergangenheit leisten? DESEMBARCOS – entstanden während eines Workshops mit RegiestudentInnen – spürt diesen Fragen nach und dokumentiert scheinbar beiläufig das Werden von Erinnerungskultur.

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DIE KÜMMELTÜRKIN GEHT

Die Integrationsdebatte in Deutschland anno 1985: Melek, eine 38jährige Türkin, hat, wie sie selbst sagt, „die Schnauze voll“. Nach 14 Jahren verlässt sie Berlin und kehrt in die Heimat zurück. Obwohl sie keines der erwartbaren Klischees, die man damals (aber hat sich wirklich so viel verändert, Herr Sarrazin?) von „den Türken“ hatte, erfüllt, ist sie nicht wirklich in Deutschland angekommen. Jeanine Meerapfel portraitiert eine starke Frau und zerlegt stereotype Vorstellungen und rassistische Zuschreibungen. Ein Zeitbild, sicherlich. Aber aktueller denn je.

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DIE VERLIEBTEN

Eine Karrierefrau jugoslawischer Abstammung und ein feingeistiger Musiker, dessen Vater im Zweiten Weltkrieg auf dem Balkan stationiert war, treffen sich in Jugoslawien. Sie fremdelt, glaubt zur Heimatlosigkeit verdammt zu sein, ihm macht die väterliche NS-Vergangenheit zu schaffen. Für ihre Eltern spielen sie Verliebte, ein Paar – und machen sich auf die Reise durch Montenegro: eine berührende Liebesgeschichte. DIE VERLIEBTEN zeigt beschädigte Identitäten und brüchige Existenzen, vor allem aber eröffnet der Film einen Blick auf eine Sehnsuchtslandschaft, die Fanatismen und Geschäftemacherei wenig später in die Katastrophe rissen.

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FILMMAKING IS LIKE CLIMBING MOUNTAINS

Ein Porträt von Shaji N. Karun, aufgenommen während seines Aufenthalts in Izola und Innsbruck.

Österreich 2005
Regie: Ale Bachlechner, Hari Schernthaner, Georg Simbeni, Günther Heim, Joachim Leitner, Evelin Stark, Elias Stabentheiner
12 min, Video, Farbe
Ein Film von Hari Schernthaner, Günther Heim, Joachim Leitner, Georg Simbeni, Ale Bachlechner, Evelin Stark, Elias Stabentheiner

Frida, Naturaléza Viva

FRIDA, NATURALÉZA VIVA entstand im Jahr 1984. Ofelia Medina interpretiert in ihm in authentischer Weise Leben und Leiden von Frida Kahlo. Die Erzählung weist chronologisch einen nichtlinearen Stil auf; Erinnerungen, Fragmente werden aneinander gereiht, viele der Szenen sind akustisch untermalt mit Musik und Radioprogrammen jener Zeit, die Geschehnisse spielen sich oft wortlos ab. Kahlos Welt von Schmerz, Isolation, Einsamkeit und Leid wird erlebbar.

Mexiko 1986
Regie: Paul Leduc
108 min, 35mm, ohne Dialog

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GUERRE SANS IMAGES (ALGÉRIE, JE SAIS QUE TU SAIS)

Nach dreißig Jahren Abwesenheit kehrt der algerisch-schweizerische Regisseur Mohammed Soudani in seine Heimat zurück; begleitet vom Fotografen Michael von Graffenried, der seit 1991 regelmäßig nach Algerien reist und die Menschen in ihrem vom Krieg geprägten Alltag fotografiert. Mit einem Fotoalbum in der Hand konfrontieren Soudani und von Graffenried die abgebildeten Personen mit ihrer Vergangenheit. Viele von ihnen wussten damals gar nicht, dass sie fotografiert wurden, und für manche ist es das erste Mal, dass sie über ihre grauenvollen Erinnerungen sprechen.
Mohammed Soudani Geboren 1949 in El-Asnam, Algerien. Kam 1972 als Profi-Fußballer in die Schweiz. Filmstudium am IDHEC (Institut des Hautes Études Cinématographiques) in Paris. Kameramann und Regisseur in Afrika und der Schweiz. 1998 Schweizer Filmpreis für sein Spielfilmdebüt WAA LO FEN DO. Beim IFFI 2010 präsentierte er seinen Spielfilm TAXIPHONE , der in der algerischen Wüste spielt.

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HONEYMOONS – MEDENI MESEC

In der Hoffnung auf ein besseres Leben verlassen zwei junge Paare ihre jeweiligen Länder. Melinda und Nik verlassen Albanien mit einem Schiff in Richtung Italien, um ihre Liebe ohne sozialen Druck ausleben zu können. Vera und Marko verlassen Serbien mit dem Zug Richtung Österreich, der durch Ungarn geht. Auch wenn sie nichts mit dem ernsten Zwischenfall zu tun haben, der die Nacht davor im Kosovo stattfand, werden sie aufgrund einer unglücklichen Aufeinanderfolge von Zufällen festgenommen. Ihre Hoffnung ihre Träume in Europa – dem Synonym für das Gelobte Land – verwirklichen zu können, gehen in Rauch auf.

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How Harry Became a Tree – Kako Je Hari Postao Drvo

Irland, 1924. Harrys Lieblingssohn Patrick wurde während des Bürgerkriegs getötet. Seine Frau Annie starb kurz danach an gebrochenem Herzen. Er lebt weiter mit seinem Sohn Gus in ihrem kleinen Haus am Rande des Dorfes Skillet, aber zieht sich mehr und mehr zurück. Eines grauen Tages hat er eine absurde Idee: Warum nicht einen Feind finden? Wenn die Liebe ihm nichts zurückgelassen hat, kann er letzten Endes vielleicht mit Hass wieder Lust am Leben finden…

I, F, GB, IR 2001
Regie: Goran Paskaljević
100 min, Farbe, 35mm, OF

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Illusive Summer ’68 – Varljivo Leto 68

Vor dem Hintergrund der Liberalisierung von Titos Jugoslawien im Jahre 1968 geht es in dieser Komödie um das Erwachsenwerden von Petar, der überall nach der Liebe sucht, nachdem er sie entdeckt hat. Sein Vater ist ein distanzierter Typ, der will, dass er sich auf seine Noten konzentriert, um eine Chance auf eine gute Zukunft zu haben (und ein guter Marxist zu sein). Inzwischen ist Petar in seine hübsche Lehrerin verknallt und richtet verheerenden Schaden für sein akademisches Ansehen an, als er versucht sich dafür an ihr zu rächen, dass sie mit einem männlichen Begleiter baden war. Diese Kränkung seiner Gefühle ist aber bald vergessen, als er eine charmante junge Frau kennenlernt….

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IM LAND MEINER ELTERN

Wenn es Hitler nicht gegeben hätte, wäre ich ein deutsch-jüdisches Kind geworden, mehr deutsch als jüdisch, geboren in einem kleinen süddeutschen Dorf. Aber ich bin in Argentinien geboren, meine Muttersprache ist Spanisch. 1960 kam ich nach Deutschland.“ Dies ist Jeanine Meerapfels Ausgangssituation, von der aus sie ihre Suche nach möglichen Wurzeln ihrer eigenen jüdischen Identität beginnt, eine Suche, die immer wieder konfrontiert wird mit der deutschen Realität die sie vorfindet. So spürt sie über subjektive und objektive Gegebenheiten hinaus der Frage nach, was es bedeutet, heute als Jude in Deutschland zu leben.

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LA AMIGA

Zwei Mädchen versprechen sich Freundinnen zu bleiben. Die eine, Raquel, wird berühmt, die andere, Maria, Ehefrau und Mutter. Beide sind das, was man glücklich nennen könnte. Plötzlich ist Marias ältester Sohn verschwunden, verschleppt von der argentinischen Armee – ein Desaparecido. Gemeinsam machen sich die Freundinnen auf die Suche und entfernen sich zusehends voneinander. Jeanine Meerapfel porträtiert Widerstand in Zeiten größter Ohnmacht, ist viel zu klug für Schwarzweißmalerei und setzt den „Madres de la Plaza de Mayo“ ein Denkmal.

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Midwinter Night’s Dream – San Zimske Noci

Serbien im Winter 2004. Lazar kehrt nach zehn Jahren im Gefängnis nach Hause zurück. Dort findet er in der Wohnung, die er früher bewohnt hatte, eine Frau namens Jasna, die alleinerziehende Mutter des 12-jährigen autistischen Mädchens Jovana. Sie sind bosnische Flüchtlinge, die die Wohnung besetzen, weil sie nirgendwo anders hingehen können. Lazar empfindet Mitgefühl für Jasna und erlaubt ihr mit ihrer Tochter zu bleiben. Nach und nach baut sich zwischen den sozialen Schiffbrüchigen eine Seelenverwandtschaft auf und sie komme einander immer näher.

SRB 2004
Regie: Goran Paskaljević
95 min, Farbe, 35mm, OmeUT

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Oridathu

Zeit des Geschehens: die Mitte der Fünfziger Jahre, als Indiens Staatenreorganisiert wurden. Der Ort: ein abgelegenes Dorf in Kerala. Als das unterentwickelte Dorf Panchayath, angeführt vom Gastwirt Brahmin,sich dazu entschließt, dass auch sie endlich von den Vorzügen derElektrizität profitieren sollten, ist die Aufregung nahezu greifbar. Im Laufe der Geschichte lernen wir äußerst verschiedene Charaktere des Dorfes kennen und jeder von ihnen erzählt seine eigene Geschichtein eigenständigen Episoden, die alle irgendwie miteinander verbundensind.

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Powder Keg – Bure Baruta

Begleitet durch einen Zeremonienmeister im Kabarettstil, ist der Film (der im Februar 1998 spielt, als die Unruhen im Kosovo begannen) eine krasse Darstellung des Höllenlochs, das Jugoslawien geworden ist. Der Film begleitet verschiedene Charakteren in einer eiskalten Winternacht in Belgrad, von denen einige sich schließlich begegnen werden. Ein junger Mann, der aus Versehen in das Auto eines anderen kracht, wird zuhause von Verbrechern überfallen, die das einzige Foto seiner verstorbenen Mutter zerschlagen; ein schwer verletzter Polizist begegnet dem Mann, der ihn zusammengeschlagen hat; ein verzweifelter Muskelprotz ermordet seinen besten Freund mit einer Flasche, bevor er sich selbst und ein aufgewühltes Mädchen mit einer Granate umbringt; eine Busfahrt wird zu einer Höllenfahrt und, wie bei den meisten anderen Szenen, wird mit sinnloser unkontrollierter Gewalt durchgeschossen; eine erschütternde Szene, die das Ertrinken eines entfremdeten Ex-Verlobten enthält, weist auf die Unmöglichkeit der Liebe hin…

JUG, MAZ, F, GR, TRK 1998
Regie: Goran Paskaljević
100 min, Farbe, 35mm, OmdUT
FIPRESCI Award – Venice IFF 1998 FIPRESCI Award – European Film Academy 1998 Grand Prix (Golden Anchor) – Haifa IFF 1998 Grand Prix (Golden Orange) IFF 1998 Bronze Camera 300 (Milan Spasić) – ICFF Manaki Brothers 1998 Film of the Year in Yugoslavia Voted

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Reed, México Insurgente

Als sich die mexikanische Revolution 1913 auf dem Höhepunkt befindet, geht der US-amerikanische Journalist John Reed über die Grenze, um zu General Urbina, einem Genossen Pancho Villas zu stoßen. Da er Ausländer und zudem ein Intellektueller ist, sind seine neuen Kameraden zunächst misstrauisch. Doch es gelingt ihm, ihr Vertrauen zu gewinnen, sich Pancho Villa anzunähern und einen Platz an der Seite der Revolutionäre zu finden.

Mexiko 1973
Regie: Paul Leduc
124 min, 35mm, OmU

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Someone Else’s America – Tudja America

Die Geschichte handelt von Alonso, einem Spanier und Inhaber des „Paradiso“, einer heruntergekommenen Bar, in der er mit seiner blinden Mutter und seinem Freund Bayo lebt Was die beiden als beste Freunde vereint, ist der Glaube daran, dass sie es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten trotz gegenteiliger Beweise zu etwas bringen können. Bayos Familie folgt ihm nach New York, aber sein geliebter jüngster Sohn ertrinkt während der gefährlichen Reise im Rio Grande. Aus Unfähigkeit mit seiner Trauer umzugehen, gibt er seinen ältesten Sohn Luka die Schuld für die Tragödie. Luka jedoch erweist sich als die Rettung, denn er verwandelt das “Paradiso” in ein angesagtes ethnisches Restaurant.

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Special Treatment – Poseban Tretman

In einem breitgefächerten sozialen und politischen Kommentar betrachtet diese oft urwitzige und komische Komödie einen versteckten Alkoholiker, Dr. Illich, der den Alkoholismus bei anderen mit einer eisernen Hand und einer verrückten Therapie behandelt. Mit der Musik Wagners, einer Diät von hauptsächlich Äpfeln und Übungen, in denen man aussieht wie ein Huhn, das zu fliegen versucht, ist der Arzt der Überzeugung, dass seine Patienten geheilt werden. Was aber die meisten wirklich schmerzt, ist der ursprüngliche Grund ihres Alkoholproblems und als der exzentrische Doktor sechs seiner Patienten in eine nahe gelegene Brauerei bringt, um den Erfolg seiner Behandlung zu demonstrieren, ist das Chaos vorprogrammiert.

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Swapaanam

Gefühle können entweder einen Meistertrommler beflügeln oder innerlich zerreißen: Unni ist ein außergewöhnlicher Chenda- Trommler und seine einzigartige Leidenschaft zum Trommeln bringt ihn näher zu Nalini, einer Meisterin des Mohiniyattam (ein klassischer indischer Tanz), und obwohl Unni bereits verheiratet ist, verliebt er sich heftig in Nalini. Doch der Hass, der Neid und die Boshaftigkeit, welche in Unnis Leben vorherrschen, belastet die junge Liebe und treibt schlussendlich Unni in den Wahnsinn.

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WAITING

WAITING zeigt einen wunderschönen Aspekt der Selbstoffenbarung, die eine neue Sichtweise auf die erstaunliche Freizügigkeit des menschlichen Temperaments präsentiert. Ein Film über diese Ausdrucksweise, eine Suche nach der Hoffnung, an das zu glauben, was man noch nicht gesehen hat, noch nicht erfahren hat und an die Fähigkeit, dies überhaupt zu erkennen. Eine ganz neue Vision der ungefüllten Momente unseres Lebens.

IN 2012
Regie: Shaji N. Karun
52 min, Farbe, DCP, OmeU

When Day Breaks – Kad Svane Dan

Misha ist ein pensionierter Musikprofessor. Eines Morgens erhält er einen Brief mit der Aufforderung sich beim jüdischen Museum in Belgrad zu melden. Dort findet Misha heraus, dass während einer Ausgrabung der Kanalisation des alten Stadtrummelplatzes, genau dort wo sich im Zweiten Weltkrieg einst ein berüchtigtes Konzentrationslager für serbischen Juden und Zigeuner befand, eine eiserne Box gefunden wurde. Und dessen Inhalt wird das Leben des Professors verändern…

SRB, F, CRO 2012
Regie: Goran Paskaljević
90 min, Farbe, 35mm, OmeUT
Ehrenpreisverleihung

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